Toronto (dpa/gms) - Der lebenslange Gebrauch mehrerer Sprachen kann einer kanadischen Studie zufolge eine mögliche Demenz um Jahre hinauszögern. Grund dafür sei vermutlich die vermehrte Verknüpfung zwischen den Nervenzellen im Gehirn, berichtet die “Ärzte Zeitung”.
Laut einer Untersuchung der Neuropsychologin Ellen Bialystok von der York Universität in Toronto traten erste Demenz-Symptome bei Menschen, die immer nur eine Sprache verwenden, im Schnitt mit etwa 71 Jahren auf. Zweisprachige Patienten dagegen zeigten im Mittel erst mit 75,5 Jahren Anzeichen einer Demenz. Untersucht wurden 230 Patienten mit Wahrnehmungsstörungen, 184 davon litten unter Demenz.
Quelle: http://portal.1und1.de/
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