Adatrad-Blog

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Übersetzungen für Privatkunden? Gerne!

In schöner Regelmäßigkeit landen Anfragen wie diese in unserer Mailbox:

Hallo, ich habe einen Brief, den ich gern vom Deutschen ins Italienische übersetzen lassen würde. Der Text umfasst inkl. Anrede und Grußformel 20 Zeilen. Könnten Sie mir bitte schnellstmöglich einen Preis für die Übersetzung nennen? Lieben Dank und viele Grüße …

Viele Kollegen wollen mit derartigen Aufträgen nichts zu tun haben. Ich nehm sie gerne. Alles eine Frage der Handhabung: Klick auf “Reply” und “Send” nach Einkopieren der nachstehenden Standardantwort = 30 Sekunden.

Unsere Minimumpauschale beträgt 50,- Euro. Allerdings würden wir Ihnen empfehlen, sich bei einem derart kleinen Rechnungsbetrag an eine örtliche Übersetzungsagentur zu wenden. Wir müssten Sie um Vorkasse bitten. Rechnung senden wir zusammen mit der Übersetzung.
Bankverbindung, Ust-ID und freundliche Grüße …

In fast 50% der Fälle ist drei Tage später das Geld auf dem Konto. Was dann noch zu tun bleibt, ist meist auch in 15 Minuten erledigt. Das sind nicht selten bis zu 500,- Euro/Monat für 2- 3 Stunden Arbeit!

Okay, wer die nicht haben will …

8 Reaktionen zu “Übersetzungen für Privatkunden? Gerne!”

  1. EleonoreNo Gravatar

    Naja, das kommt immer darauf an. Am besten du erkundigst dich bei einem Übersetzungsbüro. Die geben einem schnell eine Auskunft darüber, wieviel das kosten könnte. Wenn es nicht so viel ist, bekommt man bestimmt sofort eine Antwort. Fragen kostet ja nichts. ;-)

  2. adminNo Gravatar

    Hallo Interlingua Language Services (ILS) GmbH,

    wenn Ihr schon Leute wie Eleonore anleitet und ausschickt, Spamkommentare in themenrelevanten Blogs zu hinterlassen, dann sagt ihnen doch auch noch, dass sie die Artikel, die sie kommentieren, wenigstens kurz durchlesen sollen. Dann lass ich vielleicht auch mal einen Link stehen.

  3. Miriam LudwigNo Gravatar

    Ciao Dirk,

    aus der Perspektive hatte ich das bislang noch nicht betrachtet. Lohnt sich sicherlich, mal darüber nachzudenken! Danke für den Denkanstoß :-) .

    Tagliente, eh :-) ))!

    Saluti, Miriam

  4. adminNo Gravatar

    Ciao Miriam, das lohnt sich jedenfalls, es handelt sich oft um Zeugnisse, Lebensläufe, Korrespondenz, also nichts, wofür man lange recherchieren müsste. Dieser Kundentyp sucht häufig zuerst über Google und wendet sich an den erstbesten Anbieter, den er dort findet.

  5. MariaNo Gravatar

    “…bis zu 500,- Euro/Monat für 2- 3 Stunden Arbeit!…” Clever, sich Aufträgen anzunehmen, die der Großteil der Konkurrenten links liegen lässt.

  6. Simona VolpeNo Gravatar

    Hallo Dirk,
    Ja stimmt. So betrachtet lohnt sich das auf jeden Fall. bei mir sind das allerdings oft Dokumente, die beglaubigt werden müssen und abgeholt bzw. per Post verschickt werden müssen. Da ist auch der Aufwand etwas größer (Postweg), aber ich nehme das trotzdem immer gerne an, denn es lohnt sich trotzdem, da die übersetzungen ja meist sehr einfach sind und relativ schnell gehen. Und der Vorteil, wenn die Kunden die Dokumente abholenkommen, müssen sie auch das geld mitbringen – also muss ich mich wegen kleinen nicht bezahlten Beträgen nicht herumärgern.
    liebe grüße

  7. Serena ComoglioNo Gravatar

    Ja, das sehe ich auch so. Es geht oft um die selben Dokumente wie Diplomzeugnisse oder Firmenbuchauszüge. Nach der ersten Übersetzung hat man schon eine Vorlage für die nächsten Texte. Es geht also in manchen Fällen sicher schnell.

  8. Birgit StraußNo Gravatar

    Interessanter Ansatz für große Sprachen, aber bei kleinen (wie bei mir Slowakisch) würde der Schuss eher nach hinten losgehen. Denn die Agenturen im Umkreis wenden sich dann automatisch an mich, nur würde ich dann weniger bekommen. Insofern wäre das etwas für mich, wenn ich die Preise der Agenturen kennen würde (sollte ich mal genauer recherchieren) und dann mein Angebotspreis drunter liegen, sich aber für mich immer noch lohnen würde. Auf alle Fälle etwas, worüber ich noch mal nachdenken sollte. Danke für den Tipp!

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