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Payment Practices, Zahlungspraxis

Gerade ein sehr kreatives Google-Ad auf einer meiner Seiten gefunden und schnell abfotografiert:

forderungen eintreiben

Oder vorher fragen mit wem man’s zu tun hat: Bei der Yahoogroup “Zahlungspraxis” (Link gibt’s nicht, findet Ihr ja wohl auch ohne), oder bei der Checklist (Link gibt’s gerne, nützt aber leider nur wenigen hier, weil italienisch), oder bei Payment Practices (nützt sicher vielen, weil international und tausende von Mitgliedern; Link gibt’s aber erst recht nicht, denn die Betreiber von Payment Practices sind vor einiger Zeit auf die Idee gekommen, ihre Kollegen, die selbst ja die Plattform über die Jahre aufgebaut haben, für die Teilnahme blechen zu lassen. Prost!

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2 Reaktionen zu “Payment Practices, Zahlungspraxis”

  1. FabioNo Gravatar

    Egal in welcher Situation – ob es bei Kunden, die nicht zahlen wollen, oder bei Anbietern wie Payment Pratices – muss der selbständige Übersetzer sowie zahlen. Dem Kunden zahlt er indirekt für den unfreiwillig verlängerten Zahlungstermin (das wäre ja eine Art Darlehen vom Übersetzer an den Kunden), dem Anbieter für die wertvolle Information, wer nicht bezahlt. Deshalb denke ich, dieser und andere kleine Ärger sollten im Preis inbegriffen sein.

  2. noltenolteNo Gravatar

    @Fabio: Ist ja im Netz eine ganz normale Sache und völlig legitim und verständlich, einen Dienst, ein Tool, erst einmal bereit zu stellen und dann, wenn es funktioniert, zu monetarisieren. Da leistet dann aber der Anbieter die Arbeit an der Qualität dessen, was er bereit stellt. Bei einer Mailinglist wie Payment Practices ist das allerdings etwas anders: Die Mailinglist wurde ja nicht vom Anbieter, sondern von den Mitgliedern aufgebaut, lebt von den Inhalten, die die Mitglieder geliefert haben.

    Da auf einmal _nach Jahren_ herzukommen und genau diesen Mitgliedern Gebühren abzuverlangen, geht in meinen Kopf nicht rein. Etwas (sicher mehr als etwas!) Geld kann man ja durch auf der Seite geschaltete Werbung reinholen und das machen die ja auch. Reicht aber offensichtlich nicht. Stinkt mir.

    Aber egal: Ich will denen auch nicht an die Karre fahren; alle anderen scheinen’s ja auch ganz normal zu finden.

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