Auch nicht schlecht, die Idee des smarten, menschlichen Übersetzungsdienstleisters Tomedes, der seinen Kunden jetzt anbietet, selbst den Preis für eine bestellte Übersetzung zu nennen:

Und so geht’s:
Der Kunde sendet die zu übersetzenden Texte per Datei-Upload und erhält das beste Angebot.
Erscheint dieses ihm zu hoch, gibt Tomedes ihm die Möglichkeit, den Preis, den er für die Übersetzung zahlen möchte, selbst zu bestimmen.
Der Kunde bestellt die Übersetzung zu dem von ihm festgelegten Preis.
Daraufhin wird der Auftrag unter angeschlossenen Übersetzern und auf was weiß ich welchen Kanälen “versteigert” und geht an den Niedrigstbietenden.
In dem Fall, dass für den festgelegten Preis kein Übersetzer zu finden ist, wird der Kunde benachrichtigt. Ich wette aber, dass das noch nicht vorgekommen ist.
July 26th, 2009 11:08 am
Fatale Entwicklung.
July 26th, 2009 11:53 am
Ganz fatal, fürchte ich. Wahrscheinlich weniger für etablierte Fachübersetzer, die ihre Nischen lange gefunden und sich einen Stamm direkter Kunden aufgebaut haben, als für die unzähligen jüngeren Kollegen, die heute mit irgendeinem Sprachdiplom von den Dolmetscher- und Übersetzerschulen kommen, Curricula an die genauso unzähligen Agenturen versenden und sich das Neinsagen natürlich gar nicht erlauben können.
Bei Euch Literaten sieht’s hoffentlich besser aus.
July 27th, 2009 1:10 am
Ob’s bei den literarischen Übersetzern besser aussieht? Leider nein.
August 16th, 2009 11:45 am
[...] Versteigern von Übersetzungsaufträgen scheint der ganze neue Dreh zu [...]