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Linkkauf, Linkverkauf nein danke

Momentan ist ja die Hölle los in Sachen Linkkauf und Linkverkauf.

Ich lasse mich gerne eines Besseren belehren und behalte mir vor, möglicherweise was Wichtiges übersehen zu haben, aber für mich stellt sich die Sache so dar:

Linkkauf, Linkverkauf ist Manipulation der Suchergebnisse, ist Betrug.

Ich lebe als auf eine Sprachkombination spezialisierter Übersetzer davon, dass nach genau meinem speziellen Angebot suchende Internetnutzer/potenzielle Kunden mich in den Ergebnislisten der Suchmaschinen finden. Wenn das mit der Linkkauferei jetzt alles so glatt durchgehen würde, würden diese potenziellen Kunden zuerst die ganzen Übersetzungssupermärkte finden, die Übersetzungen in und aus allen Sprachen der Welt anbieten und deren Werbeetat ungefähr meinem Jahresumsatz entspricht. Die würden vor mir stehen, obwohl deren Angebot für diese eine Sprachkombination mit meinem speziellen Angebot natürlich qualitativ bei Weitem nicht mithalten kann, obwohl ich, der nur auf diese eine Sprachkombination konzentriert ist, natürlich die für mein spezielles Thema mit Abstand komplexeste Webseite betreibe und mich abmühe, nützliche Inhalte bereit zu stellen, Ressourcen und Informationen für Kollegen und andere an meinem speziellen Thema interessierte Internetnutzer zu liefern.

Ja was soll ich denn sagen? Danke, dass man mir das nicht mit ein paar Tausend Kröten im Jahr einfach wegkaufen kann.

Wer die Musik im Netz machen würde, wenn man sich die Bühne so leicht kaufen könnte, liegt auf der Hand, oder?

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3 Reaktionen zu “Linkkauf, Linkverkauf nein danke”

  1. TorstenNo Gravatar

    Es ist halt so. Als kleiner Übersetzer kann man dagegen setzen, indem man Content produziert, der auch für (End-)Kunden interessant ist. Und vor allem Google-Ads entfernen, denn gerade dort schleichen sich die Supermärkte bei ü-relevanten Artikeln auf die eigene Website ein.

  2. noltenolteNo Gravatar

    @Torsten: Google Ads ja oder nein? Muss man abwägen, wo sie lohnen und wo sie schaden. Ab 250 – 300 Euro zusätzlichen passiven! Einkommens im Monat, Tendenz natürlich beständig steigend, lohnt es sich schon, den ein oder anderen potenziellen Kunden ziehen zu lassen. Ich glaube aber gar nicht, dass die Ads den Impuls weiterzuziehen groß verstärken. Wenn einer weitersuchen will tut er das sowieso; ohne Ads geht er eben zurück in die Suchergebnisliste.

  3. TorstenNo Gravatar

    Bei 300 Euro wäre ich auch weniger kritisch…

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