“Wenig bis gar nichts zahlen Verlage jenen idealistisch auf ästhetischen Kulturtransfer abonnierten Männern und Frauen, die uns das nur vermeintlich selbstverständliche Privileg bescheren, anderssprachige Literatur auf gut Deutsch nachlesen zu dürfen. Da liegt die Vermutung nahe, dass sich die existenziell gebeutelten Übersetzer zumeist mit anderen Dingen beschäftigen müssen, als mit der leidigen Frage, ob eine Übertragung aus dem Polynesischen, dem Isländischen oder dem Katalanischen nun als solide, als ungenügend oder gar als kongenial bewertet wird”, schreibt Hendrik Werner in der Welt-online, möchte aber “ausrufen”, dass er die soeben erschienene Übersetzung von Flann O’Brien: Das harte Leben von Harry Rowohlt “ziemlich sehr kongenial” findet.
Flann O’Brien: Das harte Leben. A. d. Engl. v. Harry Rowohlt. Kein & Aber, Zürich. 158 S.,16,90 Euro.
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