Einäugige Übersetzer-Könige

Die fünf oder sechs von ein paar tausend deutschen (Tech-)Übersetzern, die überhaupt ein bisschen was im Netz los machen, scheinen sich wie die Könige zu fühlen.

Der eine vereinbart Linkpartnerschaften mit zahlreichen Kollegen und löscht die vereinbarten Backlinks auf die Seiten der Kollegen nach einiger Zeit knochentrocken ohne Bescheid zu geben wieder aus dem Netz. Ein anderer anwortet mir auf die Bitte meinen Suchmaschinen-Workshop für Übersetzer in seine Sammlung “Nützliche Links für Übersetzer” aufzunehmen mit “Nö, keine Lust, das Thema kann ich auch selbst abdecken” (wörtlich zitiert, stimmt wirklich!) – kann er übrigens nicht! Und eine dritte pöbelt wild gegen die deutsche Lokalisierung einer Open-Source-Software, die sie selbst seit Jahren kostenlos nutzt, anstatt zur Sache beizutragen und 2 – 3 Sätze zu übersetzen. Nachdem ein kurzer Artikel von mir über den Fall die Runde gemacht hat und die Sache an einigen Stellen einigermaßen empört zitiert wurde, schreibt die mir, ich möge ruhig weiter auf ihr rumhacken, jedem sein Steckenpferd. Leute gibt’s!

Es ist überhaupt nicht mein Steckenpferd, irgend jemandem an die Karre zu fahren. Nur das stinkt alles zum Himmel. Aber schön zu sehen, wie demokratisch, trotz allem das Netz am Ende doch ist und die step by step alle weg räumt. Ich schreibe in Rätseln? Ich weiß. Na und? Ist ja mein Blog!




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