Adatrad-Blog

Jede Menge vernünftiger Content

Der Alte Brockhaus geht online

Wieder mal erst mit einer Woche Verspätung mitgekriegt, aber trotzdem noch kurz vermerkt:

Der Alte Brockhaus geht online

Nach Millionenverlusten im Jahr 2007 wird der Brockhaus-Verlag zum 15.4.2008 mit einem werbefinanzierten, für den Nutzer kostenlosen Lexikonportal online gehen und setzt dabei natürlich (ciao Wikipedia) auf “Relevanz”, “Richtigkeit” und vor allem “Sicherheit“. Das Portal soll allen Menschen ermöglichen, “am relevanten, nicht manipulierbaren »Brockhaus-Wissen« teilzuhaben”. Die Chefredakteurin ist die ehemalige Redaktionsleiterin von »Brigitte.de« und »YoungMiss.de«. :-)

Hier der Link zur Pressemitteilung von Brockhaus.

Weitere Links:

Handelsblatt Weblog: Der stille Tod des Brockhaus

Basic Thinking: Brockhaus goes onlineModell 19. Jahrhundert.

Golem: Online-Lexikon schlägt das klassische VorbildErneut hat das Wissen der Massen die Spezialisten geschlagen: In einem Test, den der Stern in Auftrag gegeben hat, schnitt die Wikipedia deutlich besser ab als die Konkurrenz von Brockhaus. Überraschenderweise steht in dem Bürgerlexikon mehr Richtiges als im professionellen Nachschlagewerk. Dieses weist auch Mängel bei der Aktualität auf.

Most Commented Posts

Eine Reaktion zu “Der Alte Brockhaus geht online”

  1. Brockhaus-FanNo Gravatar

    Der Vorteil geben über Wikipedia sind ja auch die geprüften Inhalte. Bei Wikipedia kann ja eigentlich jeder schreiben.
    Die Brockhaus-Bücher waren auch einfach zu unaktuell. Im Internet kann man die immer gleich updaten. Ein riesen Vorteil.
    Trotzdem ist es schon etwas traurig, dass die Bücher ganz eingestellt werden. Eine kleine exklusive Auflage sollte man vielleicht aufrechterhalten..

Einen Kommentar schreiben

Übersetzer-Blog • Veröffentlicht unter Creative Commons BY-NC-SAWP-Theme • CMS: Wordpress • Webdesign: nofactory.eu