January 21, 2008

Barrierefreiheit im Internet

WebAIM (Web Accessibility in Mind) ist eine Organisation, die sich der Verbesserung der Zugänglichkeit von Webinhalten widmet. Jens Meiert hat den kürzlich auf webaim.org erschienenen Artikel “Einführung in Barrierefreiheit im Internet” aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

(Update: Seit 5! Tagen liegt dieser Artikel jetzt im Entwürfe-Ordner, weil webaim.org nicht erreichbar ist. Versteh ich nicht.)

Dass am barrierefreien Webdesign über kurz oder lang kein Weg vorbei führt, hatten wir schon hier im U-Blog: Web4all – Barrierefreies Webdesign. Auf wave.webaim.org kann man seine Seiten einer eingehenden Prüfung auf Barrierefreiheit unterziehen.

Weitere Informationen zum Thema Barrierefreiheit im Internet:

wob11 - Web ohne Barrieren nach Paragraph 11
Einfach für Alle - Initiative für ein barrierefreies Internet
Pro Barrierefreiheit


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October 29, 2007

In drei Schritten zur eigenen Webseite Website Homepage

Bei der Durchsicht der Anträge auf Aufnahme in unser Übersetzer-Verzeichnis kann ich einen großen Teil der Einträge regelmäßig unbesehen löschen: Jede Menge Subdomains und bei Xoomer, Interfree, Lycos, Tiscali und wie sie alle heißen gehostete Gratis-Webvisitenkarten oder Unterseiten von Proz und dem Translation Directory; mir sind schon Geocities-Seiten untergekommen, die seit Ende der 1990er Jahre im Netz rumliegen. Wenn man daran denkt, welchen “trust” eine echte Domain in 8 Jahren einfährt, ohne dass man dafür viel investieren müsste, und was man damit auf den immer noch recht übersichtlichen Übersetzer-Suchmärkten mit Ihren 1 bis 5 Millionen gelisteten Seiten in kürzester Zeit reißen könnte… Dass gerade technische Übersetzer, die ja im Netz arbeiten und intensiv kommunizieren, sich dort dermaßen dilettantisch und unprofessionell präsentieren, ist ziemlich erstaunlich.

Die kurze Anleitung “Eigene Webseite in drei Schritten” beschreibt, wie man einfach, schnell und preiswert seine eigene suchmaschinenfreundliche Webseite ins Netz bekommt.

Teil I - Domain registrieren, Webspace mieten - erklärt, wie und wo man seine Domain registriert und den benötigten Webspace mietet.

Im Teil II - HTML-Dateien erstellen - wird erklärt, wie man mit ein paar wenigen HTML-Elementen in Null Komma Nichts einfache, suchmaschinenfreundliche Webseiten erstellt.

Teil III - Webseite via FTP auf den Server laden - beschreibt, wie man mit einem FTP-Programm die erstellten HTML-Dateien auf den Server seines Hosters überträgt.

Die für diese Anleitung erstellte Beispielseite verzichtet erst einmal auf grafische Elemente, Formatierung usw. und liefert ausschließlich suchmaschinenrelevante Textinformationen. Bunt anmalen und etwas repräsentativer gestalten könnt Ihr sie später, das ist auch nicht schwer; hier geht es erstmal nur darum, im Netz präsent zu sein, von den Suchmaschinen indiziert zu werden und in möglichst hohen Positionen in deren Ergebnislisten aufzutauchen.

Die Seite steht zum Download (Zip 1,5 Kb) bereit und zur Ansicht im Netz. Dort finden wir sie - natürlich auch da sie hier ja auf einer gewachsenen, einigermaßen starken Domain liegt - nach ein paar Tagen für die Suchabfrage Übersetzung Deutsch Persisch auch gleich unter ein paar hundert tausend Konkurrenzseiten auf der ersten Seite der Suchergebnisliste:

HTML-Dateien erstellen Beispiel

Wahrscheinlich wird sie dort nicht sehr lange bleiben, steht ja fast nichts drin, deshalb gehört sie auch nicht dahin. Es zeigt aber, wie wenig, angesichts der überaus schwachen Konkurrenz dazu gehört.

HTML-Dateien erstellen  Download: Beispielseite (Zip 1,5 Kb)

Eigene Webseite Website Homepage  Übersetzung Deutsch Persisch im Netz

Eigene Webseite in drei Schritten

Punkt Eigene Webseite Teil I: Domain registrieren, Webspace mieten
Teil II: HTML-Dateien erstellen
Teil III: Webseite auf den Server laden

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October 23, 2007

Warum eine Webseite von hinten nach vorne gelesen wird

“Willkommen auf meiner Webseite. Bitte sehen Sie sich in aller Ruhe um” ist nett gemeint, aber kein Mensch sieht sich in aller Ruhe irgendwo um, wenn er im Netz gezielt nach einer bestimmten Dienstleistung sucht.

Eine Webseite, insbesondere die eines Dienstleisters, ist keine Broschüre. Die wenigsten Besucher werden sie so lesen. Die meisten werden sie überhaupt nicht lesen, zumindest nicht beim ersten Besuch. Die scannen sie kurz ein, die Augen fliegen von oben links nach unten rechts, nehmen gerade noch die fett ausgezeichneten Überschriften mit und klicken dann sofort auf den hoffentlich vorhandenen Link “Preise”. Das Ganze dauert Sekunden, dann ist unser Besucher schon auf der Seite des nächsten Anbieters, vergleicht Leistungen und Tarife und kommt dann eventuell mit etwas mehr Zeit zurück.

Eine Webseite wird oft auch gar nicht durch den Haupteingang betreten, sondern durch die Hintertür; d. h. der Besucher landet mit einer Suchanfrage wie Übersetzung Deutsch Italienisch auf einer der Unterseiten der Webpräsenz und klickt sich von da aus zu dem, was er wissen will, durch.

Die Blümchen auf der Hauptseite wird er sich also gar nicht ansehen und ob das Navigationsmenü aus bordeauxroten oder pflaumenfarbenen animierten Buttons oder schlichten Textlinks besteht, interessiert ihn auch nicht die Bohne. Er interessiert sich ausschließlich für Fakten, Leistungen, Konditionen und für den Preis, den er bezahlen soll. Wenn er an diese Informationen nicht intuitiv in wenigen Sekunden heran kommt, ist er weg. Recht hat er!


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Geniale Übersetzer-Webseiten

October 15, 2007

Suchmaschinenfreundliche Webseite in drei Schritten: Webseite auf den Server laden

Die ersten beiden Schritte Domain registrieren und Webspace mieten und HTML-Dateien erstellen haben wir also hinter uns gebracht. Jetzt stellen wir unsere Seite ins Netz, auch da gehört nicht viel zu.

Über das Hypertext Transfer Protocol (HTTP) - soviel wissen wir schon - wird eine Webseite angezeigt. Über das File Transfer Protokoll (FTP) werden die Dateien, aus denen die Webseite besteht, auf den Computer des Hosters übertragen.

Sobald die Domain registriert ist und der Hoster das Eckchen für unsere Seite auf seinem Server eingerichtet hat, sendet er uns die FTP-Zugangsdaten für unseren Webspace.

Beispiel:
FTP-Server-Adresse: ftp.persisch-service.de
username: abcdef
password: uvwxyz

Um unsere HTML-Datein auf den Server des Hosters zu laden benötigen wir ein FTP-Programm. Ein empfehlenswertes FTP-Programm für Windows, MAC und Linux ist FileZilla. FileZilla ist Open Source, also kostenlos. Hier gehts zum Download: Filezilla FTP.

Nach Download, Installation und Start von Filezilla den Sitemanager im Menü “File” aufrufen. Daraufhin öffnet sich das folgende Fenster, in dem wir unsere Zugangsdaten eintragen:

HTML-Seiten auf den Server übertragen mit FTP

Auf “New Site” klicken, um eine neue FTP-Seite im Sitemanager anzulegen, die Zugangsdaten in der rechten Fensterhälfte eintragen und per Klick auf “Connect” die Verbindung zum FTP-Server herstellen.

Das Explorerfenster von Filezilla zeigt daraufhin auf der linken Seite die eigene Festplatte, auf der rechten Seite den uns vom Hoster für unsere Webseite zugewiesenen Serverbereich:

Webseite via FTP auf den Server laden

Wir suchen also links das Verzeichnis auf, in dem wir die erstellten HTML-Dateien auf unserer Festplatte abgelegt haben und ziehen sie mit der Maus in die rechte Fensterhälfte (bzw. in den Ordner auf der rechten Seite, den der Hoster möglicherweise für das Ablegen von HTML-Seiten angegeben hat). Fertig. Unsere Webseite ist online und kann jetzt über http://www… aufgerufen werden.

Eigene Webseite in drei Schritten

Teil I: Domain registrieren, Webspace mieten
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Punkt Eigene Webseite Teil III: Webseite auf den Server laden

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Eigene Webseite in drei Schritten: Hoster wählen, Domain registrieren

October 9, 2007

Eigene Homepage in drei Schritten: HTML-Dateien erstellen

Den ersten Schritt, Domain registrieren und Webspace mieten, haben wir also mit Ach und Krach hinter uns gebracht. Ab jetzt wird es einfacher.

HTML-Dateien erstellen:

Wer 10 Minuten Zeit hat, eignet sich den Umgang mit den nachfolgend beschriebenen wenigen HTML-Befehlen an, die wir für unsere Seite benötigen; wer nur 5 Minuten Zeit hat, lädt das Zip herunter [Link zum Download der Zip-Datei unter dem Artikel], in dem sich ein Ordner mit den 3 untereinander verlinkten HTML-Dateien befindet. Diese mit einem Text-Editor (z. B. MS Notepad) öffnen, den eigenen Text und die eigenen Daten einsetzen, fertig. So sieht sie erstmal aus. Ab ins Netz damit.

Wichtig ist, erstmal da zu sein. Was macht man, bevor man sich hinsetzt und ein Theaterstück schreibt? Genau: Den Premierentermin festlegen. Also zuerst die Seite hochladen, dann nach und nach mit Inhalten füllen und dann erst vergrafiken.

Jede HTML-Datei verfügt über einen head-Bereich <head>, der den Title <title> enthält [Anmerkungen zum Title-Tag] und einen body-Bereich <body> mit den sichtbaren Inhalten.

Das Layout unserer Seite basiert auf einer einzeiligen Tabelle mit 2 Spalten. In der linken Spalte mit festgelegter Breite befindet sich die Navigation. In der rechten Spalte, die den Rest des Bildschirmfensters einnimmt, der Text, bestehend aus einer Überschrift ersten Grades <h1> und einem Absatz <p>

Jedes HTML-Element besteht aus einem öffnenden <tag> und einem schließenden </tag>. Wie anhand der Tabelle <table> gut nachvollzogen werden kann, können HTML-Elemente verschachtelt werden, sodass eine hierarchische Struktur entsteht.

Übersetzung persisch

Ein Link besteht aus einem öffnenden Tag <a> und einem schließenden </a> (a = anchor). Das im öffnenden <a> enthaltene Attribut href (href = hyper reference) definiert das Verweisziel. Die Links im Navigationsmenü unserer Seite verweisen auf die Dateien index.html, profil.html und kontakt.html”. Zwischen <a> und </a> steht der sichtbare Linktext:
<a href=”kontakt.html”>Kontakt</a>.

<br /> ist ein Zeilenumbruch.

Suchmaschinen lesen den sichtbaren Text einer Seite aus, ziehen daraus Schlüsse hinsichtlich der Relevanz einer Seite für bestimmte Suchbegriffe. Taucht der Suchbegriff im Titel der Seite auf, gibt das natürlich richtig Punkte, weitere Punkte für den Suchbegriff gibt es, wenn dieser in den Überschriften und Linktexten erscheint, <b>fett</b> und <em>kursiv</em> ausgezeichnet ist.

Die wohl beste und umfassendste deutschsprachige Einführung in HTML ist Selfhtml von Stefan Münz. In der dort zu findenden Kurzreferenz kann man alle HTML-Elemente nachschlagen.

Noch 2 Kleinigkeiten!
In die erste Zeile des Dokuments gehört die Dokumenttyp-Deklaration:
<!DOCTYPE HTML PUBLIC “-//W3C//DTD HTML 4.01 Transitional//EN”>
Einfach in jede einzelne Seite kopieren und vergessen.

In den head-Bereich gehört die Angabe der verwendeten Zeichenkodierung:
<meta http-equiv=”Content-Type” content=”text/html; charset=UTF-8″>
Einfach in jede einzelne Seite kopieren und vergessen.

Und ab damit ins Netz!

HTML-Dateien erstellen  Download: Beispielseite (Zip 1,5 Kb)

Eigene Webseite in drei Schritten

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HTML-Dateien erstellen Pfeil Teil III: Webseite auf den Server laden

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In drei Schritten zur eigenen Webseite Website Homepage

October 1, 2007

Eigene Webseite in drei Schritten: Hoster wählen, Domain registrieren

Domain registrieren, Webspace mieten

Für eine einfache statische Seite mit 5 - 10 Unterseiten (oder auch mehr, aber was soll ein spezialisierter Sprachdienstleister mit mehr?) völlig ausreichende Angebote gibt es für weniger als 1,- Euro im Monat - und die Domain gleich dazu. Das technische Know-how, das erforderlich ist, um ein paar einfache Seiten zu erstellen und ins Netz zu bringen, ist eine Kleinigkeit gegen das, was Technische Übersetzer sich für die Handhabung ihrer komplexen CAT-Tools, DTP-Programme und den Ex- und Import verschiedenster Datenformate usw. draufschaffen müssen.

Die Webhostlist bietet zahlreiche Tipps zur Wahl des geeigneten Hosters und direkte Links zu den Angeboten. Auf der Seite des Anbieters findet man dann auch gleich das entsprechende Formular, um zu prüfen, ob die gewünschte Domain noch frei ist. Von dort aus kann man sich im Schlaf durchklicken, die Domain registrieren und das gewünschte Webpaket dazu bestellen. Fertig.

Den Hoster oder das Webpaket kann man jederzeit wechseln, falls der Bedarf sich ändert oder man sich irgendwie vergriffen hat. Gedanken machen sollte man sich aber über die Wahl der Domain, denn eine Domain muss wachsen, sich das Vertrauen der Suchmaschinen (”trust”) erarbeiten, verlinkt werden usw., sollte man also nicht von heute auf morgen wechseln.

Gemeinhin wird behauptet und z. T. auch nachgewiesen (siehe hierzu aber auch die dortigen Kommentare), dass die Übernahme von Keywords in den Namen der Domain sich positiv auf die Position in den Ergebnislisten der Suchmaschinen auswirkt. Ich persönlich gehöre eher zu denen, die sagen: Auch wenn es ein paar Punkte bringt, irgendwann wird alles zu blöd und mit einer www.keyword1-keyword2-keyword3.de-Domain kann man sich auch zum Affen machen. Einen aussagekräftigen Eigennamen oder den Firmennamen als Domain ziehe ich jederzeit vor. Die Keywords kann man auch für die Ordner und die URLs der Unterseiten verbraten. Das reicht.

Übrigens: Viele Web-Kataloge sortieren alphabetisch - adatrad kommt vor XYZ-Übersetzungen. In der Hamburger Morgenpost gab es immer diese wunderbaren Anzeigen, die man morgens um 5:00 in der Bar durchgeblättert hat, wenn man gar nicht mehr wusste, wohin:

AAAAAAAAAAAAA, Tina, blond und leidenschaftlich, Tel …

Eigene Webseite in drei Schritten

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