Und dann gibt’s da noch Twitter.
Eccomi:
Da schießt man ab und an ein paar Sätze ab (die man sogar in seine Website importieren kann - siehe mal kurz hier; und dann gibt es Leute, die einem folgen (follower) und Leute denen man selbst folgt. Die finden sich auch wieder wie von selbst auf den schon in dem kurzen Beitrag über Xing beschriebenen Wegen.
Ganz interessant: Google Maps und Twitter haben sich für ein kleines Projekt zum Super Tuesday zusammengetan. Da wird von überall her zur Wahl getwittert und die Google Maps zeigen von wo. Schnelle neue Welt.
[Update 14.03.08: Die erste Twitter Station mit Webcam und Chat gibt es inzwischen auch]
Kleiner Hinweis auf das Blog SEO 2.0 und den gerade dort erschienenen, sicher auch für Übersetzer interessanten Artikel 20 ways to survive as a freelancer working on the web. Korrekter Hut. Korrekter Text: Tadeusz Szewczyk of onreact.com, Germany’s most notorious white hat SEO.
… oder besser: Als Tor der Welt zum User.
Funktioniert so:
StumbleUpon-Toolbar (Firefox, Internet Explorer) installieren, kostenlosen Account zulegen und Themengebiete angeben, aus denen die von StumbleUpon vorgeschlagenen Websites kommen sollen. Durch einen Klick auf die Toolbar-Schaltfläche “Stumble” ruft man sie auf, auf einer weiteren Schaltfläche kann man sie bewerten. Das Bewerten aktualisiert ein persönliches Profil und vernetzt so Nutzer, deren Profile Gemeinsamkeiten aufweisen.
Momentan handelt es sich bei den von StumbleUpon angebotenen Sites zwar noch zu 99% um englischsprachige, aber wer sich z. B. für Entwicklungen im Netz interessiert, findet dort einiges.
Ende 2007 hat StumbleUpon die Anzahl von 4.000.000 registrierten Nutzern erreicht.
Im Gegensatz zu Xing, wo es mehr um Geschäftskontakte geht, zeigt man im Facebook etwas mehr Gesicht. Sich da zurecht zu finden ist anfangs nicht ganz einfach, da die zur Verfügung stehenden Applikationen derart zahlreich sind, dass man sie erstmal finden (und in sein Profil integrieren) muss.
Mir hat ein Artikel im Datenschmutz-Blog geholfen:
Facebook: Pages erstellen, Werbekampagnen schalten
Facebook zählt derzeit 60 Millionen aktive Nutzer weltweit. Davon ist nur noch eine Minderheit von 37 Prozent in den USA beheimatet. Die Nutzer in Europa machen inzwischen ein Drittel aus. Die meisten von ihnen kommen aus Großbritannien. Das soll sich jedoch durch die Übersetzung und die Anpassung an lokale Gewohnheiten ändern. [
golem.de]
(Am 21.01.08 berichtete die Zeit: Das US-amerikanische Soziale Netzwerk Facebook startet bald mit einer deutschsprachigen Version seines Angebots. Facebook will eigene Nutzer an der Übersetzung seiner Angebote ins Deutsche beteiligen [
Link zum Artikel].
Schon vor ein paar Tagen haben deutsche Blogger berichtet, dass Facebook sie angeschrieben und zur Mitarbeit an den Übersetzungen eingeladen habe.)
Inzwischen steht die Sache und Facebook hat eine entsprechende Applikation integriert, die mehr als 10.000 unterschiedliche Sätze enthält, die von interessierten Nutzern in die gewünschte Zielsprache übersetzt werden können. Das Ergebnis kann von anderen bewertet und korrigiert werden.
Irgendwann 2006 habe ich mich bei Xing eingetragen, das damals noch OpenBC hieß. Wollte mich einfach mal umsehen, verstehen, was das überhaupt ist und wozu es nütze sein könnte; habe ich derzeit nicht auf Anhieb verstanden, trotzdem kurz ein Profil erstellt, ein paar Daten hinterlegt und die Sache dann wieder vergessen, bis mich vor kurzem eine seit 20 Jahren nicht gesehene Cousine dort gefunden und Ihren Kontakten hinzugefügt hat.
Das war damit dann auch mein erster Kontakt. Wenig später das gleiche Spiel mit einer Übersetzerkollegin; unter deren Kontakten habe ich dann weitere Kollegen gefunden und schließlich habe ich selbst angefangen, nach (mir bekannten) Netzarbeitern, Spracharbeitern bei Xing zu suchen.
Auf meiner Profilseite auf einen Blick meine Kontakte, die Kontakte meiner Kontakte und Kontakte 3. Grades, außerdem zu meinem Profil passende Angebote, Anfragen und Hinweise auf aktuelle, zu meinen Profilschlagwörtern passende Diskussionen in Diskussionsgruppen. Aktivitäten meiner Kontakte innerhalb des Netzwerks werden mir (insofern von ihnen für mich freigegeben) angezeigt, neu hinzugefügte Kontakte vorgestellt, und so ganz langsam ist mir mit diesen ersten Bewegungen auf meiner Profilseite ein Licht aufgegangen, welches Potential da drin steckt und ich bin nahe dran, in den immer lauter werdenden Chor derer einzufallen, die singen, dass in den Communities, im Networking, die Zukunft liegt.
Immer wieder mal kommt in den deutschen Übersetzer-Mailinglisten die Frage an die Kollegen: “Ich habe heute in meinem Postfach eine Einladung zu Xing, LinkedIn, usw. erhalten. Habt Ihr sowas auch schon mal bekommen? Was ist das?” Worauf dann jedesmal nicht wenige im Brustton der Überzeugung antworten: “Sowas lösche ich jedesmal unbesehen aus meinem Posteingang”. (Jau, lösch Du mal!). Gut ist auch der gute Rat: “Bloß nicht anklicken!” Übersetzungsagenturen wird das freuen, aber nicht mehr lange.
Wer im Netz langfristig und regelmäßig Aufträge sucht und zu vergeben hat, sollte sich einfach mal eintragen, seine Profildaten hinterlegen, wie er das ja bei Proz, beim Übersetzerportal (gegen Bezahlung) oder bei Babelport oder … auch tut - und die Sache dann erstmal wieder vergessen.
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Hier mein (öffentliches) Xing-Profil
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