Glossare, Wörterbücher, mehrsprachige Terminologie-Listen… Unmengen wertvoller Netzfundstücke, Links zu hilfreichen Ressourcen, werden täglich in die Übersetzer-Mailinglisten gepumpt, wo sie einen Tag später natürlich wieder vergessen sind. Einiges davon versucht die Kollegin @extramittel (Twitter) in einer Mister Wong-Gruppe zu retten; weitere Unmengen sind leider nicht greifbar, weil die Vorteile der öffentlichen Bookmarkverwaltung, wie ich kürzlich staunend erfahren habe, offenbar doch nicht überall überzeugen und viele Übersetzer ihre Lesezeichen lieber auf der eigenen Festplatte speichern. Jetzt ist das Elend vorbei, denn jetzt gibt’s den
Glossary Crawler, eine Suchmaschine für Glossare, Wörterbücher, Terminologie-Ressourcen, die wir in den letzten Tagen montiert und aus den eigenen Beständen bei delicious & Co gefüttert haben.
Und so geht’s:
Google stellt mit Google Coop seinen Algorithmus für den Aufbau einer eigenen Maschine zur Verfügung. Mit dem Google-Marker, einer Schaltfläche für die Bookmarkleisten von Opera, Firefox und den Internet Explorer, kann eine gerade geöffnete Seite in den Index aufgenommen werden.

Nach dem Anklicken der Marker-Schaltfläche erscheint das nachfolgende Pop-up-Fenster (hätte ich fast geschrieben, habe ich zugegebenermaßen auch in Übersetzungen schon geschrieben, aber natürlich erscheint es nicht: “Es wird geöffnet“. Stimmt, danke!):

Maximal 3 Klicks also: Marker-Schaltfläche > Option “Just this page” (!) > “Save”.
(”Include” ist natürlich voreingestellt, “Just this page” nimmt nur die gerade geöffnete Unterseite in den Index auf.)
Mal sehen, ob was brauchbares dabei rauskommt, wenn wir für ein paar Monate jeden Tag den ein oder anderen aus den Mailinglists gefischten oder sonstwo gefundenen URL in den Index aufnehmen. Falls mir jemand seine exportierten Browser-Bookmarks oder in Word- und Excel-Dateien angelegte Lesezeichen-Listen sendet, freue ich mich natürlich; genauso wie über Anregungen, Kritik, Fehlermeldungen. Die Sache steht ja ganz am Anfang.
Vielleicht macht ja auch jemand mit. Anfragen per Email mailto:no@nofactory.eu.
(Der Internet Explorer scheint es bis zur Version 6 nicht auf die Reihe zu kriegen, die Inline-Frames, in denen die Suchergebnisse angezeigt werden, richtig darzustellen und zerschießt mir mein schönes Design. Ich werde aber bestimmt nicht mehr auf Tour durch die Foren gehen und nach Hilfe schreien. Hier kann man diesem Albtraum aller Webdesigner seine Stimme geben: www.dreckstool.de.)
Neben mehr als 250 nützlichen Links gibt es Checklisten und aktuelle Marktübersichten zu rund 300 Help Authoring Tools, Screen Capture Tools, Screencasting Tools und anderen für Technische Redakteure und Übersetzer nützlichen Werkzeugen. Alle Infos lassen sich auch als Broschüre im PDF-Format herunterladen (ca. 100 Seiten).
Alles was man sonst noch wissen muss, um heile ins Netz und wieder raus zu kommen, gibt’s in Zukunft bei internet-sachen.de.
Vor Kurzem habe ich nach längerer Zeit mal wieder eine technische Übersetzung angenommen, nach noch längerer Zeit von einer Agentur. Weiß auch nicht, welcher Teufel mich da geritten hat: Der Auftrag kam aus der Schweiz, sehr guter Preis, mehrere tausend Zeilen ohne Eile und ein Stoff, den ich im Schlaf runterschreiben kann. Dass die Übersetzung in Transit Satellite gefordert war, habe ich bei der Annahme des Auftrags zwischen Tür und Angel erstmal völlig übersehen; war mir dann aber auch egal. Ich kannte Transit Satellite vom Sehen, hatte, als die Software im Sommer 2001 auf den Markt kam, schon damit zu tun. Da allerdings nicht in meine Sprachrichtung. Alle Kollegen haben geflucht, aber da war es ja deren Problem; diesmal war es meins – und es war eins. Ich bin wirklich beeindruckt von der Geringschätzung, die die STAR Group der Arbeit des Übersetzers entgegenbringt.
Sofort nach der Installation habe ich mich darüber gewundert, dass dieses lausige Stück Software, bzw. die Version, mit der der Übersetzer zu tun hat, seit ihrem Erscheinen vor acht Jahren kein Stück weiterentwickelt wurde. Die Entwicklungsarbeit hat man offenbar allein auf die Hauptsoftware beschränkt.
Es gibt ein einziges für den Übersetzer brauchbares Keyboard Shortcut: [Alt+Einfg] um ein Segment als übersetzt zu markieren (wenn man ziemlich lange in dem auch seit acht Jahren nicht überarbeiteten Benutzerhandbuch ohne Suchfunktion (!) herumklickt, findet man noch acht weitere Shortcuts, von denen aber sechs ein Plus oder Minus der Zehnertastatur enthalten, die ein moderner Laptop natürlich gar nicht hat). Brauchbar ist jedenfalls nur das genannte [Alt+Einfg]. Insbesondere bei technischen Texten mit sehr kleinen Segmenten wird die Übersetzungsarbeit so zu einem einzigen schwachsinnigen Gerühre und Geklicke mit der Maus, da die geforderten Mausbewegungen auch noch so umständlich, wie eben möglich, angelegt sind.
Man kann ein Zieltextsegment z. B. nicht mit einem Klick komplett selektionieren, sondern muss den Cursor vor das erste Zeichen bringen und bei gedrückter linker Maustaste über den gesamten Text des Segments bis hinter das letzte Zeichen fahren, um den Ausgangstext, der auch im Zieltextsegment steht (?) löschen zu können.
Man schreibt also – das ist der schnellste Weg – im Zieltextsegment seine Übersetzung vor den Ausgangstext und lässt nach dem letzten Zeichen den rechten Zeigefinger auf der Entfernen-Taste ruhen, um den Ausgangstext von vorne nach hinten wegzusaugen, bis der Cursor vom abschließenden Tag gestoppt wird, worauf ein nerviges Klingeln hinweist. Nach dem nervigen Klingeln das Satzendezeichen setzen und per [Alt+Einfg] das Segment als übersetzt markieren und – wenigstens das automatisch – mit einem erneuten nervigen Klingeln in das nächste Segment springen.
Bereits vorübersetzter Text wird nicht im zu beschreibenden Zieltextsegment angeboten, sondern erscheint in einem Extrafenster. Statt einer schnellen Tastenkombination ist zum Übernehmen der Übersetzung auch hier die Maus gefordert und man muss per Rechtsklick in diesem Extrafenster das Kontextmenü aufrufen, um darin an die unterste Position zu fahren und “Accept Translation” anzuwählen.
Textformatierungen werden, auch wenn eine komplette Kapitelüberschrift fett ausgezeichnet ist, nur selten automatisch übernommen (wann und wann nicht, habe ich immer noch nicht begriffen), das heißt: Jedesmal den übersetzten Text nachträglich wie oben beschrieben umständlich selektionieren und dann hoch ins Menü, um auf das dicke B zu klicken.
Um abends das Projekt extern zu sichern (was ja bei Übersetzungen von einigen tausend Zeilen ganz empfehlenswert ist, falls der Rechner mal den Geist aufgibt), reicht es nicht aus, das Projekt zu exportieren und die exportierte Datei zu speichern, denn man kann sie nicht wieder importieren, das kann nur die Agentur! Also gibt’s nur eins: Im bei der Installation von Transit selbst angelegten Projektordner das betreffende Projekt aufsuchen, alle Projektdateien einpacken und auf den externen Datenträger oder ins Netz schieben. Wenn man dann auf einem zweiten Rechner ebenfalls Transit installiert und auch dort noch einmal das jungfräuliche Projekt empfängt, kann man die eingepackten Projektdateien über die dort angelegten kopieren, was auch der einzige Weg ist ein Projekt oder Teile eines Projekts an einen Kollegen weiterzugeben.
Auf www.dreckstool.de kann man dieser Schweinerei seine Stimme geben.
Es scheint zwar Möglichkeiten zu geben, dem Schwachsinn Grenzen zu setzen – der ukrainische Kollege Arkady Vysotsky hat ein Makro entwickelt, das es ermöglicht, Transit-Dateien in ein Trados-kompatibles Format umzuwandeln [Download: PlusToyz.zip] – das Beste ist aber sicher, den Müll einfach zu boykottieren, nur – und das kennen wir ja – wenn einer Nein sagt, stehen gleich zehn andere da und schreien Ja.
Übrigens: Mit Sven Baders Mausometer könnt Ihr messen, wieviele Kilometer Eure Maus für eine Transit Satellite-Übersetzung zurückgelegt hat:
www.svenbader.de/…
Und wusstet Ihr, dass es beheizte Mäuse gibt? Gibt es:
www.comfortable-computing.com/…
DoingText wurde kürzlich auf dem Berliner Webmontag präsentiert. Regine Heidorn, Webdesignerin und CSS-Spezialistin war da und hat mich später zum Testen eingeladen*. Für mich und meine Art im Netz zu arbeiten ist DoingText genau das Richtige.

In das Fenster auf meiner Startseite kann ich Text kopieren, ihn online speichern, den Link verschicken und so zur Diskussion stellen. Kommentare sind schnell eingeworfen (dazu muss man sich nicht einmal einloggen!) und natürlich sehr inspirierend, weisen auf Schwächen und Lücken hin.
Ich habe in einem ersten Test ein paar Zeilen für ein in meinem Italienischen Küchenblog entstehendes Fischkompendium einkopiert. Diese wurden von Netzfreunden, an die ich den Link verschickt habe, kommentiert und ergänzt und um einen einleitenden Abschnitt bereichert, der die Tür für zwei weitere Texte öffnet. Keine Frage: Der Artikel wird so mit Sicherheit besser, als würde ich ihn alleine schreiben.
Bei Regine Heidorn, die die Sache ausführlicher beschreibt, lese ich, dass die Möglichkeit, Text nicht nur über copy&paste, sondern auch über einen Datei-Upload einzufügen geplant ist. Mir selbst fehlt noch die automatische Benachrichtigung via Email oder RSS, wenn mein Text ergänzt oder kommentiert wurde. Die wird aber sicher auch nicht lange auf sich warten lassen.
Für Übersetzer könnte diese Möglichkeit der Zusammenarbeit natürlich sehr interessant sein.
*Ich habe noch Einladungen zu vergeben. Bei Interesse per Email anfragen.
Immer wieder kommen diese absurden Dinger hier an, stürzen in schöner Regelmäßigkeit ab, legen unsere Rechner lahm und lösen sich mitunter auch mit einem Klick in Luft auf.
Beim Übersetzen, Überschreiben einer 200 Seiten schweren Microsoft Word-Datei mit 30 hochauflösenden Abbildungen und zahlreichen vielfach verschachtelten Listen, ist man oft mehr damit beschäftigt, im Layout rumzurühren, um die diversen Elemente an die richtigen Positionen zu schieben, als mit der eigentlichen Übersetzungsarbeit. Wenn man dann noch ein CAT-Programm einsetzt und das Monster nach der Übersetzung noch an einen Lektor geht, der da auch noch ein bisschen drin rumrührt, ist das Chaos so gut wie garantiert und die ganze Sache wird nicht selten zum Disaster. (Unser schöner Macintosh mit QuarkXPress ist inzwischen nur noch für die häusliche Musikbeschallung zuständig.)
Liebe Kunden, wie man aufwändige Projekte einigermaßen vernünftig mit Microsoft Word erstellt, beschreibt eine soeben auf akademie.de erschienene Artikelreihe:
“Microsoft Word: Große Dokumente im Griff“. Schaut doch mal kurz rein!
Die Version 7.25 der Screenshot-Software SnagIt gibt es jetzt kostenlos.
SnagIt kann den ganzen Bildschirm oder ausgewählte Bildschirmbereiche, sogar scrollende Fenster (Webseiten) abfotografieren und die Fotos im eigenen Editor bearbeiten und in 23 Formaten speichern. Hier ein Selbstportrait:

Für die Aktivierung ist ein kostenloser Schlüssel erforderlich, den man nach der Registrierung per E-Mail erhält.
Wie man seinen Rechner hoch und runter fährt, haben wir ja bereits besprochen. Heute geht es um das Abonnieren und Lesen von RSS Newsfeeds.
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Auf einer Webseite neu veröffentlichte Artikel, News, Posts werden vom RSS-Reader automatisch abgeholt, sodass der Leser eine weitaus größere Anzahl von für ihn interessanten Webseiten überwachen kann, ohne jeden Tag alle Seiten einzeln besuchen zu müssen, um zu sehen, ob es was Neues gibt, bzw., ob ihn dieses Neue überhaupt interessiert. Er kann gezielt dann hingehen, wenn der Reader einen neuen, für ihn interessanten Beitrag anzeigt, bzw. sich ganz auf das Lesen des Beitrags im Reader beschränken. Das heißt: Weniger lesen, mehr relevante Informationen. |
Um die hier erscheinenden Artikel zu abonnieren, einfach das Feed-Icon hier oder in der Menüleiste anklicken.
Im Reader (sieht im Allgemeinen so aus, wie ein Mailprogramm) kann man individuelle Listen der Feeds zusammenstellen, über die man auf dem Laufenden gehalten werden will. In frei einstellbaren zeitlichen Abständen werden alle eingetragenen Feed-Links auf neue Nachrichten geprüft. Neue Einträge werden in die Feed-Liste eingetragen.
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- Microsoft Outlook, E-Mail-Programm mit integriertem Feedreader (ab Version 2007)
- Windows Internet Explorer, Browser mit integriertem Feedreader (ab Version 7)
- Mozilla Thunderbird, E-Mail-Programm mit integriertem Feedreader für nahezu alle Plattformen
- Opera, Browser, E-Mail-Programm mit integriertem Feedreader für nahezu alle Plattformen
- Mozilla Firefox, Browser mit integriertem Feedreader bzw. sogenannten Dynamischen Lesezeichen (ab Firefox 1.0)
- Google Reader, Online-Dienst von Google
- Safari, Browser mit integriertem Feedreader für Mac OS X (ab Safari RSS (Version 2.0.1), enthalten erst ab Mac OS X 10.4 Tiger)
Weiterführende Links:
RSS kurzgefasst
Häufig gestellte Fragen zum Thema RSS
Google stellt mit Google Coop seinen Suchalgorithmus für den Aufbau einer eigenen Maschine zur Verfügung. Mit dem Google-Marker, einer Schaltfläche für Opera, Firefox und den Internet Explorer, kann eine gerade geöffnete Seite mit einem Klick in den Index aufgenommen bzw. aus dem Index ausgeschlossen werden.
So kann man ziemlich bequem einen eigenen fachspezifischen/themenspezifischen Index aufbauen und die entsprechende Suchfunktion auf seiner Seite anbieten. Ein (zugegebenermaßen noch etwas ausbaubedürftiges) Beispiel dafür ist die Suchfunktion des Übersetzer-Verzeichnisses online-freelancer.org.
Ein für den Anfang brauchbares, sehr einfaches kostenloses Tool liefert extremetracking.com. eXTReMe Tracking schneidet die Seitenaufrufe mit und erstellt eine Reihe von Statistiken zum Besucherverhalten:

Unter Unique Visitors finden wir die Anzahl der Seitenaufrufe der letzten 20 Monate, Wochen, Tage…

Am interessantesten sind sicher die unter Referrer Tracking 1 zu findenden Tabellen. Hier werden die Suchbegriffe angegeben, mit denen Besucher die Seite finden – wichtige Erkenntnisse für das Nachoptimieren: Für welche Suchbegriffe muss noch was getan werden?

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103bees Search Term Analytics zeigt detailliert, über welche Keywords die Besucher auf einer Webseite gelandet sind und erstellt diverse Statistiken, aus denen ersichtlich wird, welche Keyword-Kombinationen am effektivsten sind. Im Gegensatz zu anderen Tools ermöglicht 10³bees die Analyse des sogenannten Long Tails. Unter Long Tail versteht man Suchanfragen um ein High-Traffic Keyword herum, die alleine nur sehr wenig Traffic produzieren = Suchphrasen mit mehr als 3 Wörtern = “Übersetzung Kaufvertrag Englisch ins Deutsche”.
Registrieren, Java-Code einbinden und die Bienen machen sich sofort an die Arbeit.
Bevor wir damit beginnen, eine neue Webseite aufzubauen oder optimierende Eingriffe an einer bereits vorhandenen Seite vorzunehmen, sind zwei Fragen zu beantworten:
Von wem will ich gefunden werden?
Wie suchen die, von denen ich gefunden werden will?
Um die zweite Frage zu beantworten, sollte man sich zuerst einmal einfach in den potentiellen Kunden hineinversetzen und – genau wie der es tun würde – solange Google befragen, bis man zu brauchbaren Ergebnissen kommt. Das sind dann die eigenen Konkurrenten, bei denen man sich gleich mal umsehen kann, wie die das so machen: Auf die ersten Plätze der Ergebnislisten zu kommen.
Das sollte ausreichen, um eine Liste mit relevanten Basis-Keywords zu erstellen. Für den technischen Übersetzer sind dies, das ist nicht schwer: Übersetzung, Übersetzungen, Übersetzer, Quellsprache, Zielsprache. Danach werden mittels entsprechender Tools Informationen über die Möglichkeiten ihrer Kombination, die Häufigkeit ihrer Benutzung, die Mitbewerberdichte eingeholt.
Ein mächtiges Tool hierfür ist das Google Adwords Keyword Tool. Die Abfrage des Tools mit der Phrase “Übersetzung italienisch” liefert ca. 100 Ergebisse. Hier die ersten 10:

Grundsätzlich gilt:
Geringes Suchvolumen + hohe Mitbewerberdichte = schlecht
Hohes Suchvolumen + geringe Mitbewerberdichte = gut
Natürlich darf man dabei nie aus dem Auge verlieren, welche Anfragen wirklich zum eigenen Angebot passen. Bei der hinsichtlich des Verhältnisses Suchvolumen / Mitbewerber ganz vielversprechend aussehenden Phrase “online übersetzung deutsch italienisch” kann man sich leicht ausrechnen, dass es einem Großteil der mit dieser Phrase Suchenden lediglich darum geht, einen Satz oder eine Textpassage von irgendeinem Online-Tool maschinell übersetzen zu lassen.
In einer weiteren Liste liefert das Google-Tool für “Übersetzung italienisch” ca. 100 assozierte Suchphrasen. Hier die ersten 3 davon:

Mit der Keyword-Datenbank von Ranking-Check lässt sich feststellen, welche Suchbegriffe von Suchmaschinen-Benutzern wie oft eingegeben werden.
Ein Abfrage der Datenbank für den Suchbegriff “italienisch” liefert ca. 50 Suchphrasen und die Häufigkeit ihrer Benutzung während des letzten Monats. In der nachfolgenden Abbildung die ersten 10 davon:

Die Auswertung dieser Ergebnisse liegt auf der Hand und so entscheiden wir uns für den Anfang für 5-10 für unser Angebot relevante Basis-Suchphrasen wie “Übersetzung Italienisch“, “Übersetzungen Deutsch Italienisch“, “Italienisch Übersetzer“.
Diese Basis-Suchphrasen sollten später (darauf kommen wir noch) durch entsprechendes Gestalten der lesbaren Texte und der untergeordneten Überschriften verfeinert werden: “Übersetzung Italienisch Vertrag“, “Übersetzung technische Dokumentation ins italienische“. Je mehr wir unser Angebot, bzw. die Suchbegriffe für unser Angebot spezialisieren, umso höher wird die Konversionsrate, d.h.: Verfeinerte Suchphrasen bringen zwar weniger Traffic, aber der Anteil derer, die dann wirklich auf KONTAKT klicken, ist natürlich weitaus höher.
Auf internetmarketing-news.de findet man eine ganze Reihe weiterer Tools für die gründliche Keyword-Recherche.
Noch ein paar Zahlen zum Suchverhalten:
“Während 2001 noch die Ein-Wort-Suchanfrage mit 81% aller Suchabfragen dominierte und fast niemand mit drei (4%) oder gar mehr Wörtern suchte, hat sich das Bild mittlerweile vollständig gewandelt:Ein-Wort-Suchabfragen: 13 bis 20%
Zwei-Wort-Suchabfragen: 30 bis 33%
Drei-Wort-Suchabfragen: 24 bis 28%
Vier-Wort-Suchabfragen: 15 bis 21%
Fünf-Wort-Suchabfragen: 8 bis 19%”Die Zahlen stammen von Mario Fischer: Website Boosting. Suchmaschinen-Optimierung, Usability, Webseiten-Marketing