June 19, 2007

Webverzeichnisse, Webkataloge

Diese meisten Webkataloge werden manuell gepflegt. Alle Einträge werden von Menschen gesichtet, geprüft und katalogisiert.

Sicher gibt es auch einige themenspezifische Webkataloge, die direkt Besucher auf eine Webseite bringen. In der Regel geht es darum aber gar nicht: Webkataloge bringen einer Webseite eingehende Links. Eingehende Links bringen eine Webseite in den Suchmaschinen nach vorne.

Es gibt allerdings inzwischen Unmengen von Webkatalogen. Ein großer Teil davon ist reiner Schrott. Hier ein paar Kriterien, um Schrott von Nichtschrott zu unterscheiden:
spacer Webkatalog

Pagerank der Startseite

Das wohl immer noch wichtigste Kriterium ist der Pagerank der Startseite des Katalogs. Je höher der Startseitenpagerank, umso höher auch der Pagerank der einzelnen Themenkategorien.
spacer Webkatalog

Statische Links

Für Suchmaschinen relevant sind ausschließlich statische Links. Links mit Weiterleitungen werden der verlinkten Seite nicht angerechnet. Ob ein Link sauber (statisch) ist, kann man sehr einfach feststellen, indem man mit der Maus drüber fährt und sich ansieht, wie die Zieladresse in der Statuszeile des Browsers angezeigt wird. Wenn da sauber die Adresse meiner Seite steht http://www.meineseite.de/, ist der Link statisch. Webkataloge mit Weiterleitungslinks kann man getrost vergessen.
spacer Webkatalog

Kategorientiefe

Wichtig ist auch die Tiefe der thematischen Kategorien. Je flacher die Verzeichnisstruktur um so besser. Einen Link von http://www.webkatalog.de/unterordner-1/unterordner-2/…/unterordner-4/ kann man auch getrost vergessen
spacer Webkatalog

Anzahl der Einträge pro Unterseite

Die Linkpower, die eine Seite zu vergeben hat, wird natürlich durch die Anzahl der von ihr ausgehenden Links geteilt. Bei 30 Einträgen auf einer Seite durch 30, bei 5 durch 5. Neben den normalen Katalogeinträgen finden wir in den meisten Katalogen auch noch jede Menge Footerlinks zu Partnerseiten, Banner und Buttons. Wenn man sich die Linkstärke einer PR2 Katalogunterseite mit 50 anderen teilen muss, ist die für den Eintrag erforderliche Zeit verschwendet.
spacer Webkatalog

Statische URL

Die meisten datenbankbasierten Kataloge vergeben für die von der Katalogsoftware generierten Unterseiten nicht gerade suchmaschinentaugliche dynamische URL. In der Adresszeile des Browsers steht dann eine mehr oder weniger lange kryptische Zeichenfolge wie http://www.webkatalog.de/index.php?catid=69 - nicht so gut.
Besser ist http://www.webkatalog.de/dienstleistungen/uebersetzungen.

Umfangreiche Listen aktueller Kataloge, nach Pagerank geordnet und in backlinkpflichtige und nicht backlinkpflichtige unterteilt bei webkataloge.biz und ranking-check.de.

Suchmaschinenoptimierung Workshop Workshop Suchmaschinenoptimierung


Themenverwandte Artikel:
Workshop Suchmaschinenoptimierung
Artikelverzeichnisse

June 17, 2007

Barrierefreies Internet, barrierefreies Webdesign

Web4all – Barrierefreies Webdesign

Statistisch gesehen sind Menschen mit Behinderungen überdurchschnittlich häufig im Internet. Es ist wenig bekannt, dass sich blinde und sehbehinderte Nutzer Webseiten per Software vorlesen oder in Braille-Schrift ausgeben lassen. Auch gehörlose oder schwerhörende Menschen, deren erste Sprache Gebärdensprache ist, benötigen auf sie zugeschnittene, besondere Darstellungsformen im Internet. Deswegen müssen Internet-Angebote geschaffen werden, die ihren besonderen Bedürfnissen gerecht werden.
[Wikipedia/…/Barrierefreies_Internet Barrierefreies Internet Wikipedia]

spacer

Seit Ende Juli 2006 steht die Accessible Web Search for the Visually Impaired Externer Link der Google Labs im Netz. Bei den Suchergebnissen werden Seiten bevorzugt, die barrierefrei oder zumindest barrierearm gestaltet sind. Dass diese Funktion, die heute lediglich eine Alternative ist, in absehbarer Zukunft zum festen Bestandteil der Suchmaschinenalgorithmen wird, kann man sich angesichts der Rechtslage leicht ausrechnen.

Die wesentlichen Kriterien für barrierefreies und behindertengerechtes Webdesign werden durch die Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) geregelt, die am 24. Juli 2002 in Kraft trat. Bei Berücksichtigung der BITV wird insbesondere der Zugang zu Webseiten durch Menschen mit Behinderungen gewährleistet.

Verordnung zur Schaffung barrierefreier Informationstechnik nach dem Behindertengleichstellungsgesetz Barrierfreies Webdesign - BITV

Die Gestaltung von Angeboten der Informationstechnik (§ 1) nach dieser Verordnung ist dazu bestimmt, behinderten Menschen im Sinne des § 3 des Behindertengleichstellungsgesetzes, denen ohne die Erfüllung zusätzlicher Bedingungen die Nutzung der Informationstechnik nur eingeschränkt möglich ist, den Zugang dazu zu eröffnen.

spacer

Buchempfehlung:

Suchmaschinenoptimierung Workshop Workshop Suchmaschinenoptimierung


Themenverwandte Artikel:
Barrierefreiheit im Internet
Workshop Suchmaschinenoptimierung

June 13, 2007

Linkkäufer, Linkverkäufer denunzieren

Nachdem wir vor wenigen Tagen im Suchmaschinen Workshop über Linkmiete, Linkkauf und mögliche Folgen in der Zukunft gesprochen haben, macht Google jetzt ernst.

Auch in der deutschen Version der Webmastertools kann man ab sofort des Linkkaufs oder Verkaufs verdächtigte Seiten per Formular mit einem Klick anzeigen (Voraussetzung ist ein Google-Konto). URL eintragen, senden, ciao. Das wird sicher ein wunderbares Gemetzel:

Paid Links

Helfen Sie uns, die Qualität der Google-Suchergebnisse beizubehalten.

Wir sind stets darum bemüht, dass bei jeder Suche Ergebnisse mit höchster Relevanz zurückgegeben werden. Aus diesem Grund bitten wir die Betreiber von Websites, ihre Inhalte so zu gestalten, dass sie sowohl für Nutzer als auch für Suchmaschinen leicht verständlich sind. Leider handeln nicht alle Website-Betreiber im Interesse der Nutzer. Einige Betreiber versuchen, einen Seitenrang durch bezahlte Links, die auf ihre Websites verweisen, zu kaufen. Der Kauf von Links zur Verbesserung des Seitenrangs verstößt gegen unsere Qualitätsrichtlinien.

Google verwendet verschiedene Methoden - einschließlich algorithmischer Prozesse -, um bezahlte Links aufzuspüren. Darüber hinaus begrüßen wir Meldungen unserer Nutzer. Falls Sie eine Website kennen, die Links kauft oder verkauft, teilen Sie uns dies bitte über die unten oben stehenden Felder mit. Wir untersuchen den Sachverhalt und werden mithilfe Ihrer Daten unseren Algorithmus zur Aufdeckung bezahlter Links verbessern.


Themenverwandte Artikel:
Linkmiete verbieten aber Werbeplätze an Linkbroker verkaufen
Linkmiete, Linkkauf

June 12, 2007

Langer Schwanz - The Long Tail

the long tail

Long-Tail ist eine Theorie, des US-amerikanischen Journalisten Chris Anderson, nach der Anbieter im Internet mit einer großen Anzahl an Nischenprodukten Gewinn machen können.

In einem Geschäft belegt jede Ware einen bestimmten Platz. Der Platz ist begrenzt, kostet Geld, muss also mit absatzstarken Produkten besetzt werden. Für Ladenhüter ist da kein Platz. Im Netz sieht das anders aus: Ein Online-Shop kann Tausende von Nischenprodukten anbieten, ohne sich dabei um die Ladenmiete sorgen zu müssen.

Die Vektorgrafik zeigt die Bestseller grün, die Ladenhüter gelb. Das Gelbe ist der Long Tail. Auf der Y-Achse die Anzahl der Verkäufe, auf der X-Achse die Produkte in der Reihenfolge ihrer Verkaufsstatistik.

Auf Suchbegriffe und Suchphrasen übertragen heißt das: Wir verkaufen unser Produkt 100 mal über unseren Keyword-Bestseller Übersetzung, während der 6-Wort-Ladenhüter Übersetzung Handelsvertretervertrag deutsch ins Italienische eilig in der gleichen Zeit nur einmal über den Tisch geht, aber die Anzahl der Ladenhüter im Lager ist theoretisch unendlich. Einzelbegriffe für sich allein gesehen bringen sicher den meisten Traffic. Die Masse aber wird über Mehr-Wort-Kombinationen definiert.

20 bis 25 Prozent der täglich an Google gerichteten Suchanfragen, sind Formulierungen, mit denen vorher noch nie gesucht wurde. [Quelle]

Zum Effekt der Masse kommt, wie Mario Fischer im Kommentar zum hier veröffentlichten Artikel Keyword-Recherche anmerkt, dass der potenzielle Kunde, der seinen Bedarf präzise in einer 4-Wort-Suchanfrage formuliert, meist ein “potenziellerer” Kunde mit einer größeren “Kaufbereitschaft” ist, als jemand der mit nur einem Wort sucht.

spacer

Optimieren für den Long Tail

Raum schaffen, Content schaffen, texten. Auch wenn wir für unsere Keywords keine Ladenmiete bezahlen müssen, der Platz, an dem wir sie ablegen können, muss geschaffen werden. Brauchbare Long Tail Suchphrasen entstehen beim Texten wie von selbst. Ein Übersetzer könnte z. B. anstatt seine Fachgebiete und Qualifikationen und die verschiedenen von ihm bearbeiteten Texttypen in einer Liste aufzuzählen, kurze Artikel verfassen, in denen Texttyp und Fachgebiet neben den Hauptkeywords in fließendem Text erscheinen, am besten auf einzelnen Unterseiten, auf denen Suchmaschinennutzer landen können:

Bei der deutsch italienisch Übersetzung der Betriebsanleitung, Wartungsanleitung einer Steinspaltanlage sind insbesondere die Sicherheitshinweise mit großer Sorgfalt zu bearbeiten. Suchmaschinenoptimierung Keywords Anmerkungen zu Keywords

Suchmaschinenoptimierung Workshop Workshop Suchmaschinenoptimierung


Themenverwandte Artikel:
Lang genug?
Pagerank-Update - Nicht der Rede wert

June 11, 2007

Linkmiete, Linkkauf

Inzwischen hat so ziemlich jeder, der eine Webseite betreibt mitbekommen, dass der Erfolg einer Seite bei den Suchmaschinen, insbesondere bei Google, wesentlich von der Anzahl und Qualität der von anderen Webseiten auf diese Seite verweisenden Links abhängt.

Das Tauschen von themenrelevanten Textlinks und die Pflege von Linkpartnerschaften gehören zur Betreuung einer Webseite seit langem dazu. In zahlreichen Linktauschbörsen und Linktauschforen finden sich tauschwillige Seitenbetreiber, um ihre Deals abzusprechen. Und natürlich ist daraus schnell ein Business geworden. Mit dem Verkauf und der Vermietung von Links lässt sich einiges verdienen und wer fleissig sammelt und viele Unterseiten zur Verfügung hat, kann selbst mit der Vergabe von PR4- und 5-Links so ganz nebenher ein ansehnliches (natürlich unversteuertes) Nebeneinkommen erzielen.

In einer Übersetzer-Mailinglist machte kürzlich ein Kollege darauf aufmerksam, dass das Übersetzerportal als News getarnte Pressemitteilungen veröffentlicht. Stimmt! Und da die neuesten News des Übersetzerportals traditionell auf der Startseite stehen und offenbar nicht mehr aktualisiert werden, finden wir dort seit dem 23.04.07 den als News herausgegebenen Werbetext eines expandierenden Übersetzungsunternehmens mit zahlreichen deutschen Filialen, natürlich mit einem sauberen Link mittendrin. Dabei geht es natürlich nicht darum, dass jemand diese Pressemeldung liest, den Link klickt und Kunde dieses Unternehmens wird. Das hat seitdem der Link online ist ziemlich sicher keiner getan.

Der Wert dieses Links kommt anders zustande. Er wird von Google als Empfehlung einer sogenannten “authority” - die das Übersetzerportal ja inzwischen ist - für diese Seite gewertet. Und so eine Empfehlung bedeutet für Google: An der Seite muss was dran sein. Also hoch damit in den Ergebnislisten. Und für so einen Link mit jeder Menge themenrelevantem Text drumrum auf der Startseite eines starken Portals wird heute richtig Kohle auf den Tisch gelegt. Ich werde hier natürlich nicht behaupten, dass das Übersetzerportal sich diesen Link bezahlen lässt. Fest steht, dass die für so einen Link gehandelten Mietpreise weitaus höher sind, als die für die zahlreichen Werbebanner auf der Startseite des Übersetzerportals.

Da stehen natürlich die Chancengleichheit und die Freiheit auf dem Spiel, wenn man sich die Linkpopularität einfach kaufen kann. Keine Frage, dass beide früher oder später sowieso verkauft werden, aber die Qualität der Suchergebnisse leidet erheblich und so hat Google inzwischen reagiert, arbeitet an der Entwicklung von Algorithmen, die Paid Links erkennen und ruft zum Denunzieren ruft dazu auf, Seiten, die offensichtlich Links verkaufen per Spamreport zu melden:

How to report paid links

Sign in to Google’s webmaster console and use the authenticated spam report form, then include the word “paidlink” (all one word) in the text area of the spam report.

spacer
Die Google Webmaster Zentrale bloggt:

Wenn sich also einmal die Vermutung aufdrängt, daß das Ranking eines Suchergebnisses nicht durch Contentarbeit oder legitime SEO verdient wurde, dann ist das die perfekte Gelegenheit für einen Spam Report. Denn jeder einzelne Spam Report unterstützt uns beim kontinuierlichen Optimieren unserer Suchalgorithmen.

Suchmaschinenoptimierung Workshop Workshop Suchmaschinenoptimierung


Themenverwandte Artikel:
Linkmiete verbieten aber Werbeplätze an Linkbroker verkaufen
Linkkäufer, Linkverkäufer denunzieren

June 10, 2007

Workshop Suchmaschinenoptimierung

TEIL I - Konzeptionelle Überlegungen, Vorbereitung, Monitoring

Suchmaschinenoptimierung für Übersetzer
Warum findet mich kein Schwein?

Keyword-Recherche
Welches sind die für mein Internet-Angebot relevanten, von Suchmaschinenbenutzern am häufigsten benutzten Suchbegriffe?

Suchbegriffe, Suchphrasen
Anmerkungen zu Keywords

Langer Schwanz - The Long Tail
Traffic durch Nischenbegriffe

Monitoring, Tracking, Auswerten des Besucherverhaltens
Wer sind meine Besucher? Wie kommen sie auf meine Seite? Mit welchen Suchanfragen?

Google Analytics
Fortgeschrittene Traffic-Analyse für Anfänger mit Google Analytics

Der Supplemental Index
Sind meine Seiten im Index? Wenn ja, in welchem?

Die Google Sandbox
Warteschleife für neue Domains


TEIL II - OnPage Optimierung

Webdesign mit Webstandards
Grafische Informationen auslagern

Barrierefreies Internet, barrierefreies Webdesign
Web 4 All - Internet für alle

Das Title-Tag
Suchmaschinenrelevante Einträge im head-Bereich einer Webseite


TEIL III - OffPage Optimierung

Linkpopularität, Linkbuilding

Linkmiete, Linkkauf
The Empire Strikes Back

Webkataloge, Webverzeichnisse
Besser als nichts

Artikelverzeichnisse
Besser als Kataloge

PageRank
Die Legende

Das Attribut nofollow
Viel Linkpower für einige, statt wenig für alle


Themenverwandte Artikel:
Suchbegriffe, Suchphrasen
Traffic-Analyse mit Google Analytics

Das Attribut nofollow

Das Attribut rel=”nofollow” wurde Anfang 2005 von Google eingeführt und von Yahoo und MSN übernommen. Es weist Suchmaschinen an, einen bestimmten Link nicht zu berücksichtigen, ihm nicht zu folgen:

< a href="http://www.externer-link.de/" rel="nofollow" > Zielseite < /a >

Durch dieses Attribut wird der Link bei der Ermittlung der Linkpopularität der Zielseite nicht mit einbezogen, das Ranking der Zielseite nicht verbessert; der Pagerank der linkgebenden Seite wird nicht vererbt.

Insbesondere wer auf seinen Seiten Linksammlungen veröffentlicht und auf Glossare, Institutionen, usw. verweist, muss denen nicht unbedingt den millionsten Link spendieren, sondern kann eben diese bestimmten Links mit nofollow auszeichnen. Bei einer Unterseite mit 50 ausgehenden Links bleibt sonst für die Seiten von Kollegen, auf die man dort verweist, oder für Projekte, die man fördern will, nicht viel Linkpower übrig, denn was die Seite an Linkpower und Pagerank zu vererben hat, wird ohne nofollow natürlich durch 50 geteilt.

(Umgekehrt gibt es jede Menge Schweinhunde, die nofollow beim Linktausch einsetzen. Es reicht also nicht, von Zeit zu Zeit nach zu sehen, ob ein vereinbarter Backlink noch vorhanden ist. Man sollte sich auch vergewissern, dass er nofollow-sauber ist.)

Außer nofollow kann das Attribut target=”_blank” für ausgehende Links um Neukunden werbender Webseiten in Erwägung gezogen werden.

< a href="http://www.externer-link.de/" target="_blank" > Zielseite < /a >

Dieses Attribut sorgt dafür, dass die verlinkte Seite in einem neuen Browserfenster aufgerufen wird und die eigene Seite nicht geschlossen wird, der Kontakt zum Besucher der eigenen Seite also durch den Aufruf des externen Links noch nicht abbricht.

Zu Recht haben diese beiden Attribute viele Gegner:
no-nofollow

Sie sollten sparsam und mit Bedacht eingesetzt werden.

Suchmaschinenoptimierung Workshop Workshop Suchmaschinenoptimierung


Themenverwandte Artikel:
Nofollow Google Bowling
Workshop Suchmaschinenoptimierung

June 9, 2007

Website Monitoring, Tracking

Tools zur Auswertung des Besucherverhaltens

Ein für den Anfang brauchbares, sehr einfaches kostenloses Tool liefert extremetracking.com. eXTReMe Tracking schneidet die Seitenaufrufe mit und erstellt eine Reihe von Statistiken zum Besucherverhalten:

Tracking

Unter Unique Visitors finden wir die Anzahl der Seitenaufrufe der letzten 20 Monate, Wochen, Tage…

Tracking

Am interessantesten sind sicher die unter Referrer Tracking 1 zu findenden Tabellen. Hier werden die Suchbegriffe angegeben, mit denen Besucher die Seite finden - wichtige Erkenntnisse für das Nachoptimieren: Für welche Suchbegriffe muss noch was getan werden?

Tracking

spacer

spacer

Search Term Analysis103bees Search Term Analytics zeigt detailliert, über welche Keywords die Besucher auf einer Webseite gelandet sind und erstellt diverse Statistiken, aus denen ersichtlich wird, welche Keyword-Kombinationen am effektivsten sind. Im Gegensatz zu anderen Tools ermöglicht 10³bees die Analyse des sogenannten Long Tails. Unter Long Tail versteht man Suchanfragen um ein High-Traffic Keyword herum, die alleine nur sehr wenig Traffic produzieren = Suchphrasen mit mehr als 3 Wörtern = “Übersetzung Kaufvertrag Englisch ins Deutsche”.

Registrieren, Java-Code einbinden und die Bienen machen sich sofort an die Arbeit.

Suchmaschinenoptimierung Workshop Workshop Suchmaschinenoptimierung


Themenverwandte Artikel:
Workshop Suchmaschinenoptimierung
Mario Fischer. Website Boosting

June 8, 2007

Der Supplemental Index

Supplemental Index - Was ist das?

Angeblich umfasst der Google-Index zur Zeit mehr als 10 Milliarden Webseiten. (Schätzungen gehen davon aus, dass im sogenannten Deep Web, dem nicht von Suchmaschinen indexierten Teil des Webs, um die 500 Milliarden Webseiten liegen.)

Mit der Abfrage “site:domain.tld” (tld = Top Level Domain = *.de, *.com, *.org, …) kann man feststellen, welche Seiten der eigenen (oder jeder anderen) Domain im Google-Index sind.

Am Ende (letzte Seite der von Google für diese Anfrage ausgegebenen Ergebnislisten) finden wir den Hinweis:

“Um Ihnen nur die treffendsten Ergebnisse anzuzeigen, wurden einige Einträge ausgelassen, die den bereits angezeigten Treffern sehr ähnlich sind.
Sie können bei Bedarf die Suche unter Einbeziehung der übersprungenen Ergebnisse wiederholen.”

Diese übersprungenen Seiten sind im sogenannten Supplemental Index gelandet, den Google 2003 eingeführt hat. Sie erscheinen bei Suchabfragen nicht in den Ergebnislisten.
Die Abfrage “site:domain.tld ***-yxcvbn” (hinter dem Bindestrich kann eine beliebige Zeichenfolge stehen, Hauptsache, sie kommt auf der Seite nicht vor) gibt die Seiten einer Domain aus, die im Supplemental Index sind.

spacer

Supplemental Index - Wie komme ich da rein?

Google erkennt Seiten mit geringem Mehrwert, d. h. Seiten mit wenig oder gar keinen Inhalten (”under construction”) genauso wie Seiten mit doppelten Inhalten = Duplicate Content. Das Problem Duplicate Content stellt sich aber nicht nur bei den Textinhalten selbst, sondern auch und vor allem im Zusammenhang mit dem Title-Tag und dem Meta-Description-Tag im Head der einzelnen Seiten. Wer bei allen 10 Seiten seiner Webpräsenz den Namen seines Angebots/seiner Firma (XYZ-Translations) in den Title-Tag setzt, oder für alle Unterseiten denselben Seitenbeschreibungstext verwendet, landet ziemlich sicher mit 9 davon im Supplemental Index.

spacer

Supplemental Index - Wie komme ich da wieder raus?

Wer verstanden hat, wie er da reingekommen ist, weiß auch wieder rauszukommen:

Unterschiedliche Title-Tags und Description-Tags für alle Unterseiten der Domain vergeben. Im besten Fall für jede Unterseite ein anderer relevanter Suchbegriff.

Interne Verlinkung prüfen. Jede Seite sollte mit 2 Klicks erreichbar sein. Betroffene Seiten möglichst mehrfach verlinken.

Etwas Content für inhaltsarme oder inhaltsleere Seiten aus den Fingern saugen.

Duplicate Content: Umformulieren!

Deep Links = auf (betroffene) Unterseiten verweisende Links von anderen Webseiten können auch nicht schaden.

Suchmaschinenoptimierung Workshop Workshop Suchmaschinenoptimierung


Themenverwandte Artikel:
Bloggen und nachbloggen
Workshop Suchmaschinenoptimierung

June 6, 2007

Backlinks von Uni-Domains

Immer wieder werden im Netz, in den Blogs einiger Suchmaschinenoptimierer, Backlinks von Uni-Domains angeboten:

www.cs-internet.de/internet/meine-backlink-aktion

www.seo-blog.at/2007/05/06/backlinks-von-3-uni-domains-aktion-3×3x3

Ich habe jetzt mal den Selbstversuch gemacht und ein paar Links von kleineren Projekten vergeben. Dafür soll es zwei Backlinks einer amerikanischen EDU-Domain auf mein Übersetzer-Verzeichnis geben.

Bin gespannt - ob’s passiert und wenn ja, wie es sich auswirkt.


Themenverwandte Artikel:
Die Google Sandbox
Artikelverzeichnisse

Webdesign: nofactory.eu

U-News:
Beiträge als E-Mail-Newsletter beziehen

RSS Feed


Labels

  • bloggen (1)
  • dinosaurier (8)
  • gefunden (25)
  • italien (2)
  • marketing (7)
  • projekte (14)
  • prost! (31)
  • SEO (43)
  • tools (10)
  • uebersetzer (31)
  • video (4)
  • web 2.0 (7)
  • webdesign (6)
  • xyz (2)

  • Blogroll