Wir haben jetzt alle begriffen, dass Pagerank für die Position in den Ergebnislisten ziemlich unbedeutend ist und selbst, wer über ausreichend kriminelle Energien verfügt, Links zu kaufen/zu mieten, ist dumm, wenn er dabei nur auf den Pagerank sieht.
Trotzdem, auch wenn man keine Links verkauft und auch abgesehen davon, dass man mit ein paar kurzen Artikelchen zum Thema Update zur rechten Zeit eine ganze Menge Besucher, die jede Menge Kommentare ablassen, auf seine Seiten holen kann:
Pagerank ist spannend, macht Spass, ist kommunikativ (2000 Posts innerhalb von 2 Monaten im Abakus Forum zur Frage “Wann ist das nächste PR-Update?”). Pagerank ist durchblungsfördernd, stimulierend, motivierend. Pagerank schenkt echte Gefühle.
Den kann man uns doch nicht einfach wegnehmen.
Prost!
Die nächste Radio4SEO Life-Show gibts am 06.09.2007 um 19.00 Uhr.
Der SEOnaut bespricht aktuelle Themen aus der Bloggerszene (kein Schwein kriegt mich dazu Blogosphäre zu schreiben). Kann man sich gut anhören. 1A-Klangqualität, sympathischer Vortrag, angenehme Stimme.
Die Musik nennt der SEOnaut selbst Lahla (gibts eigentlich die Teletubbies noch?), was mir eine angemessene Bezeichnung erscheint: Geht gut ab und verzichtet auf unnötige Gitarren, Bässe, Schlagzeuge.
Alles in allem: Echtes Radio. Ich werds nicht verpassen.
Der Seo-Watchblog geht der Frage nach, ob aktuelle Links ein Ranking Kriterium sind.
Die Beobachtung des Autors kann ich bestätigen: Zwei Wochen Schreibpause gemacht und sofort bei Google von Platz 1-3 auf Platz 8-11 abgerutscht; vor ein paar Tagen wieder angefangen ein paar Artikel zu veröffentlichen und sofort wieder hochgerutscht.
Was heißt das jetzt für einen Dienstleister, z. B. für einen Übersetzer, der, wenn seine Dienstleistung im Netz gesucht wird, auch gefunden werden sollte? Muss der sich jetzt alle drei Tage einen Artikel aus den Fingern saugen, um in den Ergebnislisten mit den paar statischen Seiten, auf denen er sein Angebot präsentiert, da zu stehen, wo er hin gehört? Und: Worin soll der Mehrwert der allein zu diesem Zweck aus den Fingern gesogenen Artikel liegen? Erscheint ein Seo mit 15 Blogs, 300 Domains und 200.000 eingehenden Links, der in irgendeinem Post ganz nebenbei die Worte “Übersetzung” und “italienisch” benutzt, vor einem Dienstleister, der genau das liefert, was der Suchende sucht?
Wer mit der Suchphrase “Übersetzung Deutsch Italienisch” sucht, findet unter den ersten Ergebnissen einen! spezialisierten Anbieter (adatrad.com). Daneben 1-2 erstklassige und jede Menge drittklassige Online-Wörterbücher und Online-Übersetzer - und die Seite www.x-7.de = eine SEO-Seite, die da inhaltlich wirklich gar nicht zu suchen hat.

Vor ein paar Wochen hat mich Gerald Steffens vom S-O-S SEO Blog in einem Kommentar auf die Rolle der Blogroll hinwiesen.
Dann bin ich kürzlich auf Tadeusz Szewczyk (korrekter Hut, korrekter Text!) gestoßen. Der schreibt:
“Link to new blogs. Many new bloggers often are not really recognized by the community… Those bloggers are thankful for every link and are more likely to notice that you link them in the first place. While well known bloggers are too busy to befriend you, new bloggers will eventually grow in scope and reach and probably remain your friends.”
Das heißt, nicht die Blogroll selbst, aber alle, die ich bei der ersten Installation spontan da reingepackt habe.
Drei Worte darüber, wie die soeben Rausgeschmissenen da reingekommen sind:
Vor ca. 2 Jahren haben mich meine Parteifreunde von der wahrscheinlich rechtesten Mitte-Links-Partei der Welt* gebeten, auf der von mir betreuten Webseite eines Parteisitzes in Rom irgendwas zu installieren, das Ihnen das regelmäßige Einpflegen aktueller Inhalte ermöglicht.
*Selbst Parteimitglied geworden bin ich vor Jahren (gerade in Italien eingetroffen), weil die einen hinter den Spitzen agierenden Techniker für ihr desolates Fussballteam suchten; außerdem wurden dort Feste gefeiert, der Kühlschrank war voll Bier und sogar ein Foto von Travolta! hing an der Wand - soviel zu meiner Entschuldigung.
Dass es sowas wie Blogs gibt, hatte ich schon mal gehört und so kam es zu meiner ersten Wordpress-Installation.
Irgendwann (ich bin seit Jahren treuer Opera-Nutzer mit käuflich erworbener Lizenz) fiel mir das Icon
oben rechts in der Adresszeile auf. Den ersten Klick darauf kann man durchaus als verhängnisvoll bezeichnen. In der Folgezeit sammelten sich schnell an die 60 täglich abzuarbeitende Newsfeeds im Reader und ich sah mir sogar Fotos von irgendwelchen Spargelmeetings an. Zum Arbeiten hatte ich so gut wie keine Zeit mehr.
Inzwischen pflege ich zahlreiche Blogs für andere Autoren in Deutschland und Italien, kann Wordpress und Textpattern im Schlaf installieren, designen, optimieren, habe eine öffentliche Bookmarksammlung und einen XING Account… einen Artikel über die Bedeutungslosigkeit des PageRank habe ich auch schon geschrieben.
Dafür bedanke ich mich herzlichst bei den SEO-Prinzen von SOS SEO Blog, SEO Marketing Blog, SEO Radio, SEOnauten, SISTRIX, Tentatives verlinken, Trendmile, Themenrelevant, Rent a SEO Blog.
Update 05.05.07: Ganz vergessen und beim Twittern wieder gefunden: Das Webmaster Blog
Sieht gut aus momentan:
Durchschnittlich 600 Besucher am Tag, 1000 Seitenaufrufe am Tag, jede Menge Anfragen von direkten Kunden und monatlich 200 - 250 Euro durch AdSense.

Da seilen wir uns doch gleich mal für 2 - 3 Wochen ins Sommerloch ab. Danach gehts dann weiter im Suchmaschinenworkshop. Bis dann.
Google Analytics ist ein kostenloser Dienst für die überaus komplexe Analyse der Zugriffe auf eine Webpräsenz. Dabei bleiben keine Fragen offen. Im Gegenteil, es tauchen jede Menge Fragen auf, die zumindest jemand, der lediglich ein paar eigene Webprojekte pflegt, erstmal gar nicht zu stellen wüsste, deren Beantwortung/Berücksichtigung die Präsenz einer Webseite in den Suchmaschinen aber gehörig pushen kann.
Woher kommt der Besucher?
Auf welcher Seite steigt der Besucher ein?
Auf welcher Seite steigt der Besucher aus?
Wie lange bleibt der Besucher auf den Seiten/einer einzelnen Seite?
Wie viele einzelne Seiten ruft der Besucher auf?
Mit welchen Suchbegriffen ist der Besucher auf der Seite gelandet?
Auf Grundlage dieser Daten erstellt Analytics eine Unzahl an Statistiken, berechnet Trends, vergleicht Werte. Die Benutzeroberfläche erklärt sich selbst besser, als ich das hier mit Worten fertig bringe. Egal, wo man hinklickt, es tun sich immer wieder neue Möglichkeiten auf. Am besten testen.
Voraussetzung ist ein Google-Konto. Nach Einsetzen eines Java-Scripts im Body-Bereich der einzelnen Webseiten beginnt Google Analytics innerhalb von 24 Stunden mit dem Sammeln und Aufbereiten der Daten in Echtzeit.
Weiterführende Links:
Weitere Informationen zu Google Analytics bei Timo Aden - für Analytics in Nordeuropa zuständiger Google Mitarbeiter.
Millionen von Webseiten benutzen Google Analytics zur Auswertung des Traffics. Google weiß so also nicht nur, welche Seiten wie oft verlinkt sind, sondern auch, wie oft sie tatsächlich besucht werden, wieviele Unterseiten aufgerufen werden, wie lange der Besucher sich auf der Seite aufhält…
Im GoogleWatchBlog wurde heute ein zwei Tage andauernder Ausfall von Google-Analytics als Hinweis darauf interpretiert, dass die von Analytics gelieferten Daten zur Bestimmung des PageRanks einer Seite beitragen:
Möglicherweise werden die Analytics-Daten beim nächsten PageRank-Update - das übrigens kurz bevor steht - mit einfließen. So einige Webseiten dürften einen großen Sprung nach oben oder unten machen. Da nützen auch tausende Links nichts, wenn niemand die Seite besucht oder nur wenige Sekunden auf ihr verweilt dann kann sie nicht relevant sein und wird in der Suchergebnisliste weiter nach unten rutschen.
Das ausgerechnet im GoogleWatchBlog zu lesen, ist einigermaßen irritierend. Ich dachte inzwischen soviel verstanden zu haben: Das PageRank Update ist kein Update im eigentlichen Sinn, sondern lediglich der alle paar Monate stattfindende Export der Pagerankwerte, die ständig berechnet werden, für die Google Toolbar. Nicht mehr, als die Veröffentlichung der aktuellen Werte also.
Dass die von Google Analytics ermittelten Traffic-Daten einiges über die Relevanz einer Seite aussagen und daher auch ein brauchbares Ranking Kriterium abgeben, scheint mir ziemlich schlüssig. Mit dem PageRank und dessen bevorstehendem “Update” hat das aber rein gar nichts zu tun. “Große Sprünge” wirds also nicht geben (für allzugroße Sprünge sorgt der PageRank ja sowieso schon lange nicht mehr und wenn überhaupt, dann jeden Tag und nicht nur alle drei Monate).
Oder?
Liebe SEO-Prinzen,
das ist Elena D. Sie sieht nicht nur gut aus. Sie ist auch noch korrekt, ehrlich, verlässlich, klug und vor allem sehr liebevoll. Außer in einigen wenigen Ausnahmefällen im Affekt hat sie nie einer Fliege was zu Leide getan.
Doch Elena D. hat ein Problem:Sie sitzt seit fast einem Jahr in der Sandbox. Seht sie Euch mal gut an - und dann holt sie da raus! http://www.elenadoria.eu/ Unter den erfolgreichen Befreiern wird ein Zimmer mit eigenem Bad (1 Wochenende), 200 m vom freien Strand in Ostia Lido, Rom, verlost. (Ist das lustig, so ein eigenes Blog! Warum habe ich damit nicht schon früher angefangen?) |
Ich benutze nofollow. Allerdings nur für bestimmte einzelne Links. Ich entscheide mich bei jedem ausgehenden Link, ob ich eine Seite, ein Projekt fördern will, oder nicht (ich lass mich hinsichtlich der Frage, ob das so klug ist, gerne eines Besseren belehren!).
Für die Kommentare habe ich das DoFollow Plugin installiert. Bei Ja-das-sehe-ich-auch-so-Kommentaren kann ich ja immer noch reagieren. Bisher werde ich mit Kommentaren sowie nicht gerade überhäuft.
Frank Schräpler vom Seo Marketing Blog hat jetzt ein interessantes Experiment gestartet, das heraus bringen soll, ob überhaupt und wenn ja wie, sich Nofollow Links auf das Ranking auswirken.
Eine Art Nofollow Google Bowling. Dazu braucht er viele Nofollow Links; wird er hoffentlich kriegen.
Matt Cutts, einer der strategischen Obergoogles, hat auf irgendeiner Konferenz folgende “Whitehat SEO Tips for Bloggers” vom Stapel gelassen (im NanoPub gefunden; die Autoren werden hoffentlich nichts dagegen haben).
Ich freue mich, alles (außer 7) richtig gemacht zu haben, ohne gewusst zu haben, dass man es so richtig macht:
1 - Weblog nicht im Rootverzeichnis der Domain ablegen.
2 - Das Verzeichnis, in dem das Weblog liegt, nicht “Wordpress” nennen.
3 - Am besten Bindestriche für sprechende URLs verwenden.
4 - Alt-tags für Bilder benutzen.
5 - Keywords auf natürliche Art und Weise einsetzen.
6 - Datum der Artikel leicht auffindbar machen.
7 - Aussehen des Blogs auf einem Handy/iPhone prüfen.
8 - Unvollständige Feeds anbieten, um die Page Views zu erhöhen, vollständige, um loyale Leser zu erhalten.
9 - Standarddienste anpingen
10 - Linkstruktur vereinheitlichen (www- und nicht-www-Links nicht vermischen).
11 - Im Fall eines Domain-Umzugs Permanente Umleitungen (301) benutzen.
12 - Keine Datumsangaben in den URLs benutzen.
13 - Bei einem Hosterwechsel warten, bis der Googlebot und neue Besucher kommen, bevor die alten Seiten abgeschaltet werden.
14 - AdSense mit Section Targeting benutzen.
15 - FeedBurners MyBrand-Feature benutzen.
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