Adatrad-Blog

Jede Menge vernünftiger Content

Feste Schuhe für Work-from-Home Freelancer, Heimarbeiter, Hausgewerbetreibende

Laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung arbeiten 4,7 Millionen Menschen in Deutschland überwiegend von Zuhause aus. Die Zeit fragt dämlich: “Arbeiten Sie im Bademantel?“.

Nein, ich arbeite natürlich nicht im Bademantel; ich arbeite in festen Schuhen. Wenn ich feste Schuhe anziehe, kriege ich was auf die Reihe, wenn nicht meistens nicht. Irgendwann habe ich das verstanden: Entspannt und unverkrampft ist nicht grad produktivitätsfördernd. Es kommt sicher auch auf die Art der zu bewältigenden Arbeit an; ich jedenfalls muss für meine immer ein bisschen Spannung und positive Aggressivität aufbauen, um die Dinge mit Energie anzugehen; das geht in festen Schuhen besser. Und wenn ich in festen Schuhen von meinem Schreibtisch aufstehe und die Tür zum Arbeitszimmer hinter mir schließe, dann bin ich auch wirklich gegangen und es gibt kein Zurück.

Meine Liebste liegt auf der Couch mit dem Notebook auf so einem Liz-Taylor-Frühstückstablett und zwei Katzen auf den Füßen; dabei läuft das Radio mit Live-Übertragungen aus dem italienischen Parlament. Sowas gibt’s natürlich auch; das wär was für Die Zeit.

Für mich gibt’s drei Regeln (die habe ich auch in einer im Netz kursierenden Stilregelsammlung eines US-amerikanischen Universitätsphilosophen gefunden, die ich gerne verlinken würde, weiß aber nicht mehr, wo sie ist):

  1. Es gibt viele vernünftige Arten einen Swimming-Pool zu betreten. Die Leiter gehört nicht dazu.
  2. Niemals direkt vor der Bar parken!
  3. Kein Geld für teure Klamotten ausgeben; an Schuhen dafür nur das Beste kaufen.

Ich habe ein Paar englische Schuhe von Alfred Sargent. Wenn ich darin loslege, bin ich gar nicht mehr aufzuhalten. Ihr könnt natürlich machen, was Ihr wollt. Ich würde aber sagen: Am besten, Ihr merkt Euch das, wenn Ihr weiterkommen wollt.

Vorsicht Anglizismus-Allergie

Mit der Anglizismus-Allergie ist nicht zu spaßen. Betroffene berichten von Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen, Herzrhythmusstörungen, Schnappatmung, und soweit man das heute beurteilen kann ist die Anglizismus-Allergie unheilbar. Um sich selbst (wem sonst?) gerecht zu werden machen Betroffene aus einem Thread einen Faden und nennen den Webmaster Seitenmeister, auch wenn

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El Arosa-Tee für Zeilenfresser und Bindestrichfetischisten

Liebe Zeilenfresser, Ihr müsst mehr El Arosa-Tee trinken (nein, zwischen El und Arosa kommt kein Bindestrich, bei mir jedenfalls nicht). Trinkt mehr El Arosa-Tee, das ist richtig guter Stoff! Mit oder ohne Minzblatt und Bindestrich.

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Kochkurs für Fünf-Cent-Übersetzer

Nach unserem erfolgreichen Skateboardworkshop für Übersetzer erweitern wir unser Angebot um einen Übersetzer-Kochkurs speziell für Fünf-Cent-Übersetzer. Freiberufler: 425,00 EURO Übersetzer in Festanstellung: 575,00 EURO Frühbucherrabatt (bis 4 Wochen vor Kursbeginn): 50,00 EURO Neben der bekannten Pasta dal frigo vuoto (Pasta aus dem leeren Kühlschrank) stellen wir jede Menge einfallsreicher Gerichte für die Küche unterhalb der [...]

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Ciao Nadia! Übersetzung in 30 Sprachen

SEO-Übersetzung Onlineshop in 30 Sprachen Seit einigen Jahren gebe ich den Projektmanager für einen internationalen Onlineshop, der sein Zeugs in mehr als hundert Ländern verhökert: Suchmaschinenoptimierte Übersetzung der anfangs natürlich erst einmal maschinenübersetzten Website (20.000 Zeilen pro Sprache), dazu Trusted Shops-Audits, Rechtszeugs… und vor allem das regelmäßige Einpflegen neuer Shop-Artikel in 30 Sprachen. Da gibt’s [...]

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18 Millionen Zeilen übersetzen

Für 27 Millionen Euro müsste ein Übersetzer mit einem Zeilenpreis von 1,50 Euro 18 Millionen Zeilen übersetzen, bei einem Tages-Output von 300 Zeilen also 60.000 Tage arbeiten. Was man mit 27 Millionen sonst noch alles machen könnte

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Manchmal steh ich sogar nachts auf und…

Mit der Google-Abfrage “site:domain” kann man ermitteln, wieviele einzelne Unterseiten einer Domain von Google indiziert wurden. Für Adatrad sind es Stand heute ca. 725. Hier ist noch eine. Über Übersetzungsfehler können Übersetzer sich ja immer wieder totlachen. Ich natürlich auch; manchmal steh ich sogar nachts auf und…

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J-Smiley in E-Mails

Ich habe mich schon immer gefragt, was das komische “J” bedeutet, das in den E-Mails, die wir insbesondere über Übersetzer-Mailinglisten erhalten, immer da steht, wo sinngemäß ein Smiley-Symbol hingehörte. Ich dachte immer, da wäre was an mir vorbeigegangen und damit das niemand merkt, habe ich gar nicht nachgefragt. Inzwischen weiß ich’s aber: Schuld ist MS [...]

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Italienisch-Dolmetscher, die kein R rollen können

Ich komme ja aus dem Ruhrgebiet. Da benutzt man das R oft nur, um einen Vokal zu öffnen. Wir sagen “Guten Moagen”. Ok, das geht. Mit “Buongiorno” geht das aber nicht. Ich weiß, wie ich meine Computer an- und wieder ausmache, viel mehr nicht. Wenn dabei irgendwas nicht glatt läuft, rufe ich meine Jungs von [...]

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Können Sie mir diese Sätze ins Italienische übersetzen?

Gerade eine nette Anfrage erhalten: Können Sie mir diese Sätze auf italienisch übersetzen? – Schatz ich liebe dich über alles, du bist mein ein und alles – ich habe noch nie jemanden so geliebt wie dich – ich möchte dich nie verlieren

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Über das zusammengesetzte Substantiv in italienischen Übersetzungen

Wenn mir hier im Süden überhaupt irgendwas fehlt, dann ist es das zusammengesetzte Substantiv. Für einen Warmduscher oder Frauenversteher braucht man hier einen halben Satz, ca. elf Wörter (einschließlich der Präpositionen) für einen spanischen oder italienischen Dampfbügeleisenbedienungsanleitungsübersetzer.

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Skateboard-Workshop für Übersetzer

Es gibt immer noch Übersetzer, die gutes Geld verdienen. Das klingt auf den ersten Blick ziemlich unzeitgemäß; ist es aber gar nicht. Ein nicht unwesentlicher Teil davon verdient seine Kohle nämlich nicht mehr mit dem Übersetzen von Bedienungsanleitungen für Steinspaltanlagen und Dampfbügeleisen oder zweitklassigen Krimis, sondern mit dem Bereitstellen von Workshops für ihre Kollegen, die [...]

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Douglas Adams und das Firefox-Update auf Version 29.0.1

Im Mai 2014 ging ein Aufschrei durch die deutschen Übersetzer-Mailinglisten. Nach einem Firefox-Update waren die Tabs auf einmal schwarz, was einen der längsten Threads der letzte Jahre und die reine Verzweiflung produzierte. Programmierer wurden beschimpft und verflucht, Beschwerdemails an Mozilla verfasst, Lösungen gesucht und schließlich gefunden: Mit dem Classic Theme Restorer

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Übersetzer-Websites: Disclaimer, Haftung für Links

Disclaimer, Haftungsausschluss, Haftung für Links auf Webseiten von Übersetzern Ihr kennt ja die allgegenwärtigen 24er-Domains: keyword-24.tld private-krankenkasse-24, kredit-ohne-schufa-24, zahnersatz-24; unzählig die Variationen auch in der Übersetzungsbranche: uebersetzer-24, uebersetzungen-24, uebersetzungsbuero-24… mit und ohne Bindestrich, als com-, net-, de-Domain… Hier die Liste der best sold 24 domains 2009-2010: www.bestdomain24.com. Läuft gut, die Sache. jodtabletten-24.de ist übrigens noch [...]

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Über Übersetzungen und Fußball

Falsche Übersetzungen machen offenbar immer wieder Spaß und bringen vor allem einem Haufen Geld. Es gibt Klickstrecken von Focus, Stern und allen anderen, bei denen man 100 mal klicken darf, bis man am Ende angekommen ist, nach jedem Klick ein neuer Spruch, ein neues Bild, ein neues Werbe-Ad… Mit in aller Welt gefundenen, lustigen Übersetzungen [...]

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Übersetzung Italienisch Billig

Ein Wort zu Billiganbietern von Übersetzungen vorab… Über den mechanischen Übersetzungstürken Tolingo habe ich ja schon mehrfach geschrieben, kürzlich auch das Handelsblatt: “75 Prozent der Übersetzer in Deutschland sind Freelancer, die sich bisher in Eigenregie um ihre Aufträge kümmern mussten. Das ist nun anders: Tolingo liefert ihnen ihre Jobs frei Haus”, ist dort zu lesen. [...]

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Guido Westerwelle reloaded

Ein Beitrag von Mario Nowak Pfiffig anpacken Guido Westerwelle hat sich auf seiner ersten Pressekonferenz als designierter neuer Außenminister der Bundesrepublik Deutschland geweigert, einem BBC-Reporter auf Englisch zu antworten. So weit, so unspektakulär. Was danach geschah, folgte nur der üblichen Dynamik in solchen Fällen: Der politische Gegner echauffierte sich, der Boulevard jubelte, die “Bild” stampfte [...]

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