Ich weiß nicht, wieviele Photovoltaik-Übersetzungen aus dem Italienischen ins Deutsche ich in den letzten Jahren angefertigt habe; jedenfalls sind meine Translation-Memories voll davon und ich schreibe das Zeug inzwischen im Schlaf runter.
Es ist ja bezeichnend, dass Italien, wo immer die Sonne scheint, die Bauelemente für Photovoltaikanlagen in Deutschland, wo es immer regnet, bestellen muss und deutsche Firmen mit dem Bau der Anlagen beauftragt.
Einigermaßen beeindruckt waren wir vor einigen Jahren auf einer Kurzreise nach München zu einem Auftraggeber, dass ab 22:00 Uhr die Straßen auf einmal merklich dunkler wurden, weil nur noch jede zweite Straßenlaterne eingeschaltet war; die Rolltreppen in den U-Bahnhöfen fuhren erst an, wenn man sich ihnen näherte; Zeituhren für die Haustreppenbeleuchtung kenne ich schon seit meiner Kindheit.
In Italien undenkbar: Unser verschlafenes Dorf am Meer, Ostia (Rom), leuchtet jede Nacht, auch im Winter, wenn überhaupt keiner da ist, wie Las Vegas; in allen Hausfluren brennt das Licht die Nächte durch, und das, obwohl Italien ungefähr die Hälfte seines Strombedarfs in Deutschland und Frankreich einkaufen muss. Jetzt versuchen sie der Sache also mit deutscher Solartechnik beizukommen. Soll mir recht sein.
Gli italiani, quando devono scegliere il nome e il logo di un nuovo partito, associazione ecc., non riescono a fare a meno dei fiori. Quindi c’è una “Margherita”, un “Ulivo”, una “Rosa nel pugno”, prima c’era anche “La quercia”, e i simboli, manifesti e volantini sono pieni di alberelli e fiorellini colorati.
Sinistra democratica, che si sta formando in questo periodo, ha proprio cambiato strada, ha rinunciato ai fiori e scelto come simbolo quello di un produttore di tinte e vernici. Perché no?
Die Italiener sind bei der Benennung und visuellen Darstellung von politischen Parteien, Vereinigungen usw. ziemlich blumig. Da gibt es eine “Margherita”, ein “Ulivo”, eine “Rosa nel pugno” (”Rose in der Faust”) und die Logos, Plakate, Flyer sind voller bunter Bäumchen und Blümchen.
Die sich gerade formierende Sinistra Democratica* hat jetzt mal auf Blumen verzichtet und sich für das Logo eines Lack- und Farben-Herstellers entschieden. Warum auch nicht.
* = Demokratische Linke, der ich nach der Auflösung der aktuellen, sehr zurückhaltend linken Regierungspartei, die jetzt ganz entschieden ganz in die Mitte will, auch angehöre.
Übersetzung Deutsch Italienisch: Elena Doria
Ich selbst bin keiner, der hinter dem Geld her ist, bringe sowieso alles in die Bar. Alle 5-7 Jahre kaufe ich mir ein großes, schweres Auto für 2000,- Euro, Investionen in Textilien: 20 Minuten und 150,- Euro für den Winter, 20 Minuten und 150,- Euro für den Sommer. Solange Geld nicht zum existientiellen Problem wird, interessiert es mich nicht. Ich hab was Besseres zu tun, als von morgens bis abends zu arbeiten und wenn ich mein dementsprechend angesetztes Soll erfüllt habe, leite ich eingehende Anfragen an mir sympathische Kollegen weiter.
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Ich lebe in Italien. Hier gibt (im öffentlichen Leben) keiner keinem was, wenn’s eine Möglichkeit gibt, es zu behalten. Nicht nur Klempner, Elektriker, KFZ-Mechaniker stecken sich das Bare so in die Tasche, auch Rechtsanwälte, Zahnärzte. Was der italienische Staat sich bei denen nicht holen kann, holt er sich woanders. Die Guardia di Finanza fliegt mit Helikoptern durch die Gegend und drückt sich Secret-Service-mäßig (”es riecht nach Aftershave und Hot Dogs“) in Hauseingängen rum, um aus den Geschäften kommende Passanten zu kontrollieren, ob die auch den Kassenbon für die erstandenen Waren in der Tasche haben; haben sie keinen, zahlen sie (die Käufer) absurde Geldstrafen.
Problematisch ist das für Leute, die ihre Geschäfte mit Unternehmen und Personen tätigen, die nicht im gleichen Viertel ansässig sind und das mehrwertsteuerfreie Bare nicht persönlich übergeben können. Die müssen diese Geschäfte nämlich notgedrungen über die Banken abwickeln und der Secret Service muss die Einsichtnahme in die Kontobewegungen natürlich nicht mal beantragen und begründen. So sieht’s hier aus.
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Jetzt habe ich aber von einem der Bekannten www.postfinance.ch – Gelbes Konto (in CHF oder in Fremdwährung) – das entsprechende elektronische Formular ausfüllen und senden und nach wenigen Tagen kommen die Vertragsunterlagen per Post. Die Unterlagen ausgefüllt und unterschrieben zurück senden. Fotokopie des Passes beilegen. Die Fotokopie muss vorher von einem Notar bestätigt werden. Das Konto kann natürlich online geführt werden. |
Ciao!