Warnung vor Billiganbietern

In den letzten Monaten habe ich geschätzte 30 Angebote erstellt, teilweise auch mit dem potentiellen Auftraggeber telefoniert, und dann den Auftrag aus offensichtlichen Gründen nicht erhalten. Jetzt habe ich mir eine schöne Antwort für solche Fälle einfallen lassen (siehe unten), die vor ein paar Tagen erstmalig zum Erfolg geführt hat.


Sehr geehrte Damen und Herren,

wie mit Ihnen heute schon telefonisch besprochen, sende ich Ihnen in der Anlage eine MSWord-Datei mit der Bitte, mir Ihren Kostenpunkt für die Übersetzung ins Italienische mitzuteilen.

Für Ihre Mühe im voraus vielen Dank.


Guten Tag Herr …,

Die Datei “italienisch.doc” enthält 140 Normzeilen (1 Normzeile = 55 Zeichen), deren Übersetzung ins Italienische wir Ihnen für 210,- Euro anbieten können. Lieferung innerhalb von 3 – 4 Arbeitstagen ab Auftragserteilung.

Freundliche Grüße
D. N.


Sehr geehrter Herr N.,

Vielen Dank für die schnelle Antwort, aber der Preis ist mir leider zu hoch.

Grüße


Sehr geehrter Herr …

dafür haben wir natürlich Verständnis.

Für den Fall, dass Sie Ihren Text einem der zahlreichen, momentan auf den Markt drängenden Billiganbieter anvertrauen und von einer italienischen Hausfrau mit deutschem Ehemann oder einem Schüler übersetzen lassen:
Für das Lektorat, Korrektorat des Ergebnisses werden üblicherweise 40 – 60% des normalen Zeilenpreises berechnet. Allerdings ist in den meisten Fällen die Anfertigung einer neuen Übersetzung der bessere Weg.

Freundliche Grüße
D. N.


Sehr geehrter Herr N.,

vielen Dank für die Info. Ich möchte Ihnen den Auftrag doch erteilen und sende Ihnen anliegend die um einige Zeilen ergänzte Datei mit der Bitte um Übersetzung gem. Angebot.

Mit freundlichen Grüßen



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Google-Abstrafung und Entfernung aus dem Google-Index

Letzte Woche habe ich eine nette Mail von Google Search Quality erhalten; dachte erst, da erlaubt sich wieder mal jemand einen Scherz, aber nein: War echt.

“Sehr geehrter Inhaber oder Webmaster von adatrad.com/blog,

Beim Indizieren Ihrer Webseiten mussten wir feststellen, dass auf einigen Ihrer Seiten Techniken angewendet werden, die nicht unseren Richtlinien für Webmaster entsprechen… Wir haben vorübergehend einige Ihrer Webseiten aus unseren Suchergebnissen ausgeschlossen, um die Qualität unserer Suchmaschine zu gewährleisten.”

Wie genau das vor sich geht weiß ich nicht, jedenfalls haben irgendwelche Schweinehunde meine header.php mit angesagten Pharmaprodukten vollgeknallt. Dass Google das nicht gefällt, ist verständlich. Schöner Schreck. Von über 250 Unterseiten waren nur noch 40 im Index: Die statischen Seiten der Domain, die Seiten also, über die uns unsere Kunden finden! Auch nett von Google, dass die nicht gleich die ganze Domain aus dem Index genommen haben. Dann wären wir nämlich erstmal wieder arbeitslos gewesen.

Auf der Website ist die im Quelltext versteckte Sauerei natürlich nicht sichtbar, deshalb kommt man auch von selbst gar nicht so schnell drauf; in den Suchergebnislisten sieht das so aus:

oh oh

Wie ich sehe, bin ich nicht der einzige: Entfernung aus dem Google-Index.

Ich hab das Zeug also wieder rausgelöscht und via Google Webmaster-Tools einen Reinclusion-Antrag gestellt. 3 Tage später war alles wieder okay. Bin beeindruckt!

Allerdings werde ich mich langsam wohl doch mal mit dem Thema Wordpress und Sicherheit beschäftigen müssen.



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