Adatrad-Blog

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Mein liebster Buchanfang

Hier immer noch Sommerpause. Nur ganz kurz, weil wirklich wichtig: Hier ist wieder mal ein Blogstöckchen aufgeschlagen. Geworfen hat es Mark von hippie-sachen.de.

Titel: Mein liebster Buchanfang

Den liebsten Buchanfang von Mark kann man nicht nicht kennen:

“Falls Sie wirklich meine Geschichte hören wollen, so möchten Sie wahrscheinlich vor allem wissen, wo ich geboren wurde und wie ich meine verflixte Kindheit verbrachte und was meine Eltern taten, bevor sie mit mir beschäftigt waren, und was es sonst noch an David-Copperfield-Zeug zu erzählen gäbe, aber ich habe keine Lust, das alles zu erzählen.”

Mein liebster Buchanfang geht so (kann man wohl auch nicht nicht kennen):

“Der Herbst kam. Die Blätter färbten sich braun, rot, gelb.”

Oder so ähnlich jedenfalls. Man kann heute noch die Abdrücke meiner Zähne auf dem Buchdeckel sehen.

Ich schmeiße weiter an Christine Holtz-Stosch, Gabriele Zöttl und Torsten Rox und habe damit jedenfalls meine Netzbürgerpflicht getan; was Ihr tut, müsst Ihr mit Eurem Gewissen vereinbaren. Bitte kommt mir nicht mit den üblichen Kommentaren, dass Euch Blogstöckchen zu blöde sind. Ich selbst habe, glaube ich, ausreichend bewiesen, dass mir ja fast gar nichts zu blöde ist, außer eben Milan Kunderas unerträgliche Leichtigkeit des Seins, bzw. der erste Satz, den zweiten hab ich ja gar nicht mehr gelesen.


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