Hurra, die Jungs von Optimus sind wieder da. Nach dem netten Blog [
Willkommen am unseren Blog] im letzten Sommer jetzt mit einem genauso netten Wiki. Sind zwar alles nofollow-Links, die die da streuen, aber insgesamt muss man sagen: Die stecken hunderte von schweineteuren Webauftritten renommierter Agenturen locker in die Tasche und spielen ganz oben mit, sind für zahlreiche Sprachkombinationen auf den ersten Seiten der SERPs (= Search Engine Result Pages) dabei, für den allein stehenden Suchbegriff Übersetzung auf Position 13 von 2,7 Mio. Ergebnissen.
Prost Leute! Alle Achtung!
Grüße nach Ljubljana.
Und hier der volle Link, der bringt Euch hoffentlich auf Platz 10: Übersetzungen, Übersetzung, Übersetzer

Im Gegensatz zu Xing, wo es mehr um Geschäftskontakte geht, zeigt man im Facebook etwas mehr Gesicht. Sich da zurecht zu finden ist anfangs nicht ganz einfach, da die zur Verfügung stehenden Applikationen derart zahlreich sind, dass man sie erstmal finden (und in sein Profil integrieren) muss.
Mir hat ein Artikel im Datenschmutz-Blog geholfen:
Facebook: Pages erstellen, Werbekampagnen schalten
Facebook zählt derzeit 60 Millionen aktive Nutzer weltweit. Davon ist nur noch eine Minderheit von 37 Prozent in den USA beheimatet. Die Nutzer in Europa machen inzwischen ein Drittel aus. Die meisten von ihnen kommen aus Großbritannien. Das soll sich jedoch durch die Übersetzung und die Anpassung an lokale Gewohnheiten ändern. [
golem.de]
(Am 21.01.08 berichtete die Zeit: Das US-amerikanische Soziale Netzwerk Facebook startet bald mit einer deutschsprachigen Version seines Angebots. Facebook will eigene Nutzer an der Übersetzung seiner Angebote ins Deutsche beteiligen [
Link zum Artikel].
Schon vor ein paar Tagen haben deutsche Blogger berichtet, dass Facebook sie angeschrieben und zur Mitarbeit an den Übersetzungen eingeladen habe.)
Inzwischen steht die Sache und Facebook hat eine entsprechende Applikation integriert, die mehr als 10.000 unterschiedliche Sätze enthält, die von interessierten Nutzern in die gewünschte Zielsprache übersetzt werden können. Das Ergebnis kann von anderen bewertet und korrigiert werden.
Nachdem mein wunderbares neues Dell-Notebook kurz nach Weihnachten hier eingetroffen ist, habe ich meinen Arbeitsplatz in Maria’s Bar am Strand (10 Min. zu Fuß) verlegt (die haben da jetzt ein WLAN und mir den Schlüssel gegeben). Das führt natürlich dazu, dass ich schon mittags ein, zwei Bierchen intus habe, aber das ist dem Sprachfluss ja nur förderlich.
Heute habe ich Maria gebeten, einen Sonnenschirm aufzustellen. War wirklich heiß. Ich wollte Euch das jedenfalls wissen lassen. Grüße nach Dortmund, Hamburg und Berlin.
Prost!
Irgendwann 2006 habe ich mich bei Xing eingetragen, das damals noch OpenBC hieß. Wollte mich einfach mal umsehen, verstehen, was das überhaupt ist und wozu es nütze sein könnte; habe ich derzeit nicht auf Anhieb verstanden, trotzdem kurz ein Profil erstellt, ein paar Daten hinterlegt und die Sache dann wieder vergessen, bis mich vor kurzem eine seit 20 Jahren nicht gesehene Cousine dort gefunden und Ihren Kontakten hinzugefügt hat.
Das war damit dann auch mein erster Kontakt. Wenig später das gleiche Spiel mit einer Übersetzerkollegin; unter deren Kontakten habe ich dann weitere Kollegen gefunden und schließlich habe ich selbst angefangen, nach (mir bekannten) Netzarbeitern, Spracharbeitern bei Xing zu suchen.
Auf meiner Profilseite auf einen Blick meine Kontakte, die Kontakte meiner Kontakte und Kontakte 3. Grades, außerdem zu meinem Profil passende Angebote, Anfragen und Hinweise auf aktuelle, zu meinen Profilschlagwörtern passende Diskussionen in Diskussionsgruppen. Aktivitäten meiner Kontakte innerhalb des Netzwerks werden mir (insofern von ihnen für mich freigegeben) angezeigt, neu hinzugefügte Kontakte vorgestellt, und so ganz langsam ist mir mit diesen ersten Bewegungen auf meiner Profilseite ein Licht aufgegangen, welches Potential da drin steckt und ich bin nahe dran, in den immer lauter werdenden Chor derer einzufallen, die singen, dass in den Communities, im Networking, die Zukunft liegt.
Immer wieder mal kommt in den deutschen Übersetzer-Mailinglisten die Frage an die Kollegen: “Ich habe heute in meinem Postfach eine Einladung zu Xing, LinkedIn, usw. erhalten. Habt Ihr sowas auch schon mal bekommen? Was ist das?” Worauf dann jedesmal nicht wenige im Brustton der Überzeugung antworten: “Sowas lösche ich jedesmal unbesehen aus meinem Posteingang”. (Jau, lösch Du mal!). Gut ist auch der gute Rat: “Bloß nicht anklicken!” Übersetzungsagenturen wird das freuen, aber nicht mehr lange.
Wer im Netz langfristig und regelmäßig Aufträge sucht und zu vergeben hat, sollte sich einfach mal eintragen, seine Profildaten hinterlegen, wie er das ja bei Proz, beim Übersetzerportal (gegen Bezahlung) oder bei Babelport oder … auch tut - und die Sache dann erstmal wieder vergessen.
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Hier mein (öffentliches) Xing-Profil
Gestern im Translators Cafe gefunden. Nicht, weil ich da auf Jobsuche gehe, sondern weil mir das als Google-Alert reingeschneit ist (!):
Eine Agentur sucht “dringend für einen wichtigen Kunden” einen Übersetzer mit der Fachrichtung XYZ, Sprachkombination XYZ. “Der Kunde möchte eine kostenlose Probeübersetzung mit ca. 300 Wörtern vom Übersetzer. Sollten Sie Interesse an diesem Projekt sowie an einer zukünftigen Zusammenarbeit haben, würden wir uns über eine kurzfristige Rückmeldung bis spätestens … sehr freuen.”
[www.translatorscafe.com/…/Job=38248]
Nichts gegen zu sagen, dass der Kunde eine kostenlose Probeübersetzung zur Voraussetzung der Auftragserteilung macht - er möchte sie aber nicht “vom Übersetzer”, er möchte sie von der Agentur. Die Agentur gibt den kostenlosen Aufwand aber wie selbstverständlich an den Übersetzer weiter. Sowas ist an der Tagesordnung und viele freiberufliche Übersetzer akzeptieren das auch. Agenturen, wie die hier ausschreibende bringen dann noch die Aussicht auf zukünftige “regelmäßige Zusammenarbeit” ins Spiel und das zieht, insbesondere bei Berufsanfängern, natürlich fast immer.
Lasst Euch nicht verarschen. Lieber arbeitslos melden und schwarz arbeiten
Konto in der Schweiz.
Die EU-Kommission wird ihren Sprachdatenbestand frei zugänglich machen. Die Sammlung umfasst über eine Million Sätze und deren Übersetzung in 22 der 23 EU-Amtssprachen (in welche denn nicht?).
The DGT Multilingual Translation Memory of the Acquis Communautaire: DGT-TM
[Quelle: ZDNet.de 21.01.08]
Kein Ende in Sicht: Neueinstieg auf Platz 4 der Top Ten für die Suchabfrage Übersetzung Deutsch Italienisch*: Die Ratgeber-Community gutefrage.net (832.000 Unterseiten im Google-Index).
Irgendwann muss ich sowas auch mal versuchen. Wie macht man das? Wie baut man so ein Ding auf? Der Großteil der Community-Mitglieder ist doch gefaked, oder?
* Siehe MFA - Made for AdSense und Made for AdSense Paralympics.
Die Meldung kommt zwar etwas spät, aber da ich gerade den Hinweis auf die Übersetzung des WebAIM-Artikels zur Barrierefreiheit im Internet veröffentlicht habe, hier noch die Nachricht, dass die “zwischen Deutschland, Österreich, Liechtenstein und der Schweiz abgestimmte Übersetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen” offenbar Übersetzungsfehler enthält.
Laut Sigrid Arnade, Vorstandsfrau im Verein für Menschenrechte und Gleichstellung Behinderter e.V. wurde das Bundesministerium für Arbeit und Soziales bereits vor der Veröffentlichung “vielfach darauf hingewiesen”, dass die Übersetzung nicht dem Geist und Inhalt der Konvention entspricht”. [Quelle: kobinet]
“Accessibility” wurde mit “Zugänglichkeit” statt mit “Barrierefreiheit” übersetzt.
Hier der Link zur Übersetzung (PDF) auf den Seiten des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales.
WebAIM (Web Accessibility in Mind) ist eine Organisation, die sich der Verbesserung der Zugänglichkeit von Webinhalten widmet. Jens Meiert hat den kürzlich auf webaim.org erschienenen Artikel “Einführung in Barrierefreiheit im Internet” aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.
(Update: Seit 5! Tagen liegt dieser Artikel jetzt im Entwürfe-Ordner, weil webaim.org nicht erreichbar ist. Versteh ich nicht.)
Dass am barrierefreien Webdesign über kurz oder lang kein Weg vorbei führt, hatten wir schon hier im U-Blog: Web4all – Barrierefreies Webdesign. Auf wave.webaim.org kann man seine Seiten einer eingehenden Prüfung auf Barrierefreiheit unterziehen.
wob11 - Web ohne Barrieren nach Paragraph 11
Einfach für Alle - Initiative für ein barrierefreies Internet
Pro Barrierefreiheit
Kleiner Hinweis auf eine Liebserklärung vom Adult-Blogger und eine eher kritische Beziehungsanalyse im SEO Marketing Blog.
Webdesign und Suchmaschinenoptimierung: nofactory.eu
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