Millionen von Webseiten benutzen Google Analytics zur Auswertung des Traffics. Google weiß so also nicht nur, welche Seiten wie oft verlinkt sind, sondern auch, wie oft sie tatsächlich besucht werden, wieviele Unterseiten aufgerufen werden, wie lange der Besucher sich auf der Seite aufhält…
Im GoogleWatchBlog wurde heute ein zwei Tage andauernder Ausfall von Google-Analytics als Hinweis darauf interpretiert, dass die von Analytics gelieferten Daten zur Bestimmung des PageRanks einer Seite beitragen:
Möglicherweise werden die Analytics-Daten beim nächsten PageRank-Update - das übrigens kurz bevor steht - mit einfließen. So einige Webseiten dürften einen großen Sprung nach oben oder unten machen. Da nützen auch tausende Links nichts, wenn niemand die Seite besucht oder nur wenige Sekunden auf ihr verweilt dann kann sie nicht relevant sein und wird in der Suchergebnisliste weiter nach unten rutschen.
Das ausgerechnet im GoogleWatchBlog zu lesen, ist einigermaßen irritierend. Ich dachte inzwischen soviel verstanden zu haben: Das PageRank Update ist kein Update im eigentlichen Sinn, sondern lediglich der alle paar Monate stattfindende Export der Pagerankwerte, die ständig berechnet werden, für die Google Toolbar. Nicht mehr, als die Veröffentlichung der aktuellen Werte also.
Dass die von Google Analytics ermittelten Traffic-Daten einiges über die Relevanz einer Seite aussagen und daher auch ein brauchbares Ranking Kriterium abgeben, scheint mir ziemlich schlüssig. Mit dem PageRank und dessen bevorstehendem “Update” hat das aber rein gar nichts zu tun. “Große Sprünge” wirds also nicht geben (für allzugroße Sprünge sorgt der PageRank ja sowieso schon lange nicht mehr und wenn überhaupt, dann jeden Tag und nicht nur alle drei Monate).
Oder?
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