Das Projekt One Laptop per Child wurde hier schon erwähnt. Nachdem ich in dem kurzen Artikel über die Übersetzung der Software des OLPC-Laptops nach dem Wiki-Prinzip den Datenscheich Achmed Khammas verlinkt habe und der sofort zurück gegrüßt hat, und weil es so schön ist, im Netz die Brieftauben hin und her fliegen zu lassen, schick ich hier noch eine an dieselbe Adresse los:
Eine Zusammenfassung der Geschichte des OLPC-Projektes gibt es im 2. Teil des Kapitels “Muskelkraft” im Buch der Synergie von Achmed Khammas.
Kürzlich eine Mail von einem netten Typen namens John Smith erhalten:
Could you please check our updated translations of adatrad.com into ten languages, if you don’t mind, at: http://translatemysite.net/…/adatrad.com…
Do they look OK? If so, you can make your web site readable by the 90% of the world
who can’t read English (for ONLY $25 per month for all 10 languages or $5 per month
per language).
Sounds good, John, thanks!
Aus der spanischen Version der adatrad-Startseite:
El sich de Ihre Firma del oder de Wie Sie fühlen würden, aufsetzt de Hörner del dado del derart de Ihnen del hombre del wenn, andere Frage del eine del ist.
Kann man nicht meckern für $5 im Monat, oder?
Hier mal wieder was für die Kategorie “Prost”.
Es gibt so Sachen, die sind auf deutschen Übersetzer-Websites total beliebt.
Zum Beispiel, anstatt die Preise für die Dienstleistung, die man verkaufen will anzugeben, einen schönen Spruch zu zitieren - und wenn schon auf die Tour, dann nehmen wir doch am besten alle denselben schönen Spruch:
“Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen. Aber es ist noch schlechter … bla bla bla …”
Was wird ein nach der so angebotenen Dienstleistung suchender potenzieller Kunde tun, nachdem er auf so einer Seite 3 Minuten verschwendet hat? Er wird ein verärgertes “Idiot” in seine Kaffeetasse fluchen und gehn. Was sonst?
Auch heute noch mal ein ganz Kurzer. Aus der Reihe Korrekte Adjektive:
“Über Rechtschreibung zu diskutieren ist genauso unzivilisiert wie frühmorgens aufstehen oder die Schwerkraft in Frage zu stellen”, hat ein Typ namens Alex Scholz schon vor fast 3 Jahren erkannt.
In eigener Sache: Verweise kurz auf ein gerade gestartetes Projekt meiner aktuellen Lebensabschnittsbegleiterin und Mutter eines meiner Kinder:
Progetto Peter Weiss. L’estetica della resistenza. Der Hypertexter.

Der eine vereinbart Linkpartnerschaften mit zahlreichen Kollegen und löscht die vereinbarten Backlinks auf die Seiten der Kollegen nach einiger Zeit knochentrocken ohne Bescheid zu geben wieder aus dem Netz. Ein anderer anwortet mir auf die Bitte meinen Suchmaschinen-Workshop für Übersetzer in seine Sammlung “Nützliche Links für Übersetzer” aufzunehmen mit “Nö, keine Lust, das Thema kann ich auch selbst abdecken” (wörtlich zitiert, stimmt wirklich!) - kann er übrigens nicht! Und eine dritte pöbelt wild gegen die deutsche Lokalisierung einer Open-Source-Software, die sie selbst seit Jahren kostenlos nutzt, anstatt zur Sache beizutragen und 2 - 3 Sätze zu übersetzen. Nachdem ein kurzer Artikel von mir über den Fall die Runde gemacht hat und die Sache an einigen Stellen einigermaßen empört zitiert wurde, schreibt die mir, ich möge ruhig weiter auf ihr rumhacken, jedem sein Steckenpferd. Leute gibt’s!
Es ist überhaupt nicht mein Steckenpferd, irgend jemandem an die Karre zu fahren. Nur das stinkt alles zum Himmel. Aber schön zu sehen, wie demokratisch, trotz allem das Netz am Ende doch ist und die step by step alle weg räumt. Ich schreibe in Rätseln? Ich weiß. Na und? Ist ja mein Blog!
Die Übersetzer-Lobby soll ein “Portal für Übersetzer, Übersetzungsbüros und deren Auftraggeber” werden. Schon seit Monaten finde ich das Ding für zahlreiche relevante Suchbegriffe in höchsten Suchmaschinenpositionen. Passiert aber einfach nichts bisher (”… neue Domain langsam und vorsichtig entkorken” - Mario Fischer).
Bin sehr gespannt, denn Christine Peyton ist (wenn ich richtig recherchiert habe) Programmiererin und scheint sich auch mit Suchmaschinen auszukennen. Meinen Link hat sie jedenfalls. Die Konkurrenz muss sie auch nicht fürchten. Ich tippe mal: Das wird abgehen.
Ja, warum sollen Übersetzerportale denn auch von Übersetzern betrieben werden?
Habe mich schon immer gewundert, dass technische Übersetzer, bzw. die Übersetzer-Kollegen, die ich in den deutschen Mailinglisten kenne, nicht schreiben, zumindest nicht im Netz. Übersetzer kommen ja vom Schreiben, denke ich. Und einmal auf den Weg der schreibenden Lebensart gekommen, verlässt man den ja nicht wieder. Jedenfalls komisch: Im Netz treffe ich selten jemanden, freue mich umso mehr wenn.
Vor einigen Monaten bin ich zum ersten mal beim Datenscheich gelandet, auf dessen Blog ich anlässlich des Jahrestags der Katastrophe von Tschernobyl verweise.
Der Datenscheich ist Achmed Khammas, Übersetzer Deutsch Arabisch.
Interview mit dem Datenscheich bei rebel.tv gibt’s auch.
Da diese Schwachsinns-Webseite heute meinen Sohn geweckt hat (Schweinerei!), erlaub ich mir, sie öffentlich zu verdammen.
Das Schöne daran ist: Aller Text dieser Seite, den man mit der Maus selektionieren kann, kann auch von den Suchmaschinen gelesen oder anders informatisch verarbeitet werden, nämlich kein Wort. Wenn das mit meinem Sohn nicht passiert wäre, könnte man also sagen: Es ist ganz egal, ob es diese Seite gibt, oder nicht.
Zur Sicherheit nochmal: Schwachsinns-Webseite!
Vielleicht wirds ja ne Google Bomb.
Prost!
Schöne Plattform für jede Menge überflüssigen user generated content. Den kann man sich einfach irgendwo im Netz zusammenklauen und etwas umformulieren und als Artikel einreichen, z. B. sowas, wie das hier:
“Die Berufsbezeichnung Übersetzer ist nicht geschützt, d.h. jeder, der 2 Sprachen beherrscht, kann sich als Übersetzer ausgeben und Übersetzungen anfertigen.”
Da kann ich doch gleich mal was für die interne Verlinkung tun: Der Weg zur hochwertigen Übersetzung. Was man bei der Auswahl des Übersetzers beachten sollte.
Prost!
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